testbericht

Die effektive Alternative zum Hochdruckreiniger: der Wasserbesen

Kaufberatung

Algen, Moos oder Flechten, es zeigen sich mit den Jahren immer mehr Verschmutzungen auf dem Boden. Die Rede ist nicht nur von klassischen Gartenwegen, sondern auch Einfahrten, Terrassen und mehr. Gewiss könnten Sie jetzt mit einer Bürste und etwas Muskelkraft zur Tat schreiten und den Verschmutzungen den Kampf ansagen, doch entscheiden Sie sich lieber für einen Hochdruckreiniger. Immerhin erleichtert er die Arbeit enorm. Der große Nachteil ist, dass ein Hochdruckreiniger nicht gerade ein Schnäppchen ist. Deshalb gibt es einen Mittelweg: den Wasserbesen. Er ist eine Verbindung aus Hochdruckreiniger und einfachem Besen, welcher Ihnen bei den Beseitigungen der Verschmutzungen zur Seite steht.

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Wasserbesen – Was ist das genau?

Diese Gründe sprechen für den Wasserbesen

Etliche Einsatzgebiete warten auf Sie!

Wasserbesen kaufen – Die wichtigsten Kriterien

Unterschiedliche Borstenarten für Ihren Wasserbesen

Mit einem Wasserbesen loslegen

Die Lagerung im Fokus

Der Wasserschlauch – Unverzichtbar für den Besen

Wasserbesen – Was ist das genau?

Haben Sie schon einmal von einem Wasserbesen gehört? Falls nicht, erklären wir Ihnen kurz, was er ist. Auf den ersten Blick erscheint der Wasserbesen wie ein herkömmlicher Besen, welchen Sie vom Straßenkehren kennen. Schauen Sie aber einmal genauer hin, erblicken Sie auf der Oberseite oder zwischen den Borsten lauter kleine Löcher. Diese sind nicht Dekoration, sondern nachdem Sie den Wasserbesen an einen Gartenschlauch angeschlossen haben, dringt über die Löcher Wasser aus. Das hat zahlreiche Vorteile, denn nun können Sie Oberflächen gleichzeitig absprühen und bürsten. Dadurch gestaltet sich die Reinigung deutlich leichter und Sie müssen auch nicht das Geld für einen Hochdruckreiniger ausgeben.

Diese Gründe sprechen für den Wasserbesen

Warum sollten Sie sich einen Wasserbesen kaufen, wenn Sie sich auch direkt einen Hochdruckreiniger zulegen könnten. Schwirrt Ihnen diese Frage im Kopf herum, wollen wir sie Ihnen anhand der zahlreichen Vorteile schnell beantworten. Der wohl größte Vorteil ist, dass die Anwendung mit dem Wasserbesen ein wahres Kinderspiel ist. Tatsächlich, denn auch Kinder könnten den Wasserbesen einsetzen. Das ist auch oftmals dem verstellbaren Griff zu verdanken, denn so können Sie den Besen genau auf Ihre Körpergröße einstellen. Ansonsten fällt die Handhabung leicht, denn es reicht aus, wenn Sie den Wasserschlauch anschließend und direkt loslegen. Kein umständliches Suchen nach einer Steckdose oder Ähnliches mehr, sondern einfach nur den Wasserschlauch anschließen. Je nach Angebot müssen Sie für das Herausspritzen des Wassers einen Knopf betätigen oder das beginnt automatisch, wenn Sie den Wasserschlauch anschließen. Danach können Sie über die Oberflächen schrubben, wobei das Wasser die Verkrustungen noch besser löst.

Ein weiterer Vorteil sind die Wasserdüsen. Sie sind stark genug, dass jene nicht einfach nur den Boden befeuchten. Ansonsten könnten Sie auch mit einer Gießkanne oder einem Gartenschlauch zur Tat schreiten und vor dem Kehren den Boden etwas feucht machen. Stattdessen sind die Wasserdüsen stark, sodass jene den angetrockneten Schmutz lösen. Gemeinsam mit den harten Besenborsten schrubben Sie jegliche Verschmutzungen von der Oberfläche. Außerdem erhalten Sie viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Im Grunde kann der Wasserbesen überall verwendet werden, wo Sie eine schnelle und intensive Reinigung mit Besen und Wasser wünschen. Wir empfehlen die Anwendung aber nicht auf empfindlichen Oberflächen, wie zum Beispiel dem Auto. Dafür gibt es spezielle Autobürsten mit Wasseranschluss, die deutlich sanfter sind. Noch ein Vorteil kommt auf Sie zu, wenn Sie sich für einen Wasserbesen entscheiden: Er ist deutlich platzsparender. Vor allem im Vergleich zu einem Hochdruckreiniger, denn jener benötigt meist viel Platz. Ein Wasserbesen ist genauso groß wie ein herkömmlicher Straßenbesen und kann deshalb auch einfach einmal in irgendeine Ecke gestellt werden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Wasserbesen deutlich unempfindlicher ist. Ein Hochdruckreiniger kann schnell kaputtgehen, was den elektronischen Teilen im Inneren zu verschulden ist. Darauf verzichtet der Wasserbesen, weshalb er auch deutlich langlebiger und widerstandsfähiger ist. Sie müssen sich also nicht ständig Sorgen machen, ob der Wasserbesen irgendwie beschädigen könnte. Im Grunde ist er wie ein herkömmlicher Besen aufgebaut, nur mit einem kleinen, innenliegenden Wassersystem. Der wohl größte Vorteil für die meisten Kunden ist aber der Preis. Gewiss ist der Wasserbesen ein wenig teurer als ein Straßenbesen, dafür aber um Welten günstiger als Hochdrucksysteme. Sie sparen bares Geld und müssen nicht auf eine gute Reinigung verzichten. Von daher bietet der Wasserbesen zahlreiche Vorteile.

Ohne Wasser:
Wir müssen wohl kaum erwähnen, dass Sie den Wasserbesen auch ohne den Wasserschlauch einsetzen können. Lassen Sie den Schlauch weg, ist das Modell wie jeder herkömmliche Straßenbesen nutzbar. Positiv zeigt sich also, dass Sie nicht einmal einen zweiten Besen kaufen müssen. Nutzen Sie den Wasserbesen sowohl trocken als auch mit Wasserschlauch und sparen Sie sich dadurch Geld.

Gibt es auch Nachteile?

Obwohl der Wasserbesen mit zahlreichen Vorteilen punktet, gibt es auch einige Nachteile. Angefangen damit, dass Sie, wenn Sie den vollen Umfang der Reinigungskraft in Anspruch nehmen wollen, immer einen Wasserschlauch mit sich führen müssen. Das heißt, die volle Power erhalten Sie nur im Zusammenspiel mit Wasser. Dafür müssen Sie einen Wasserschlauch am Ende des Stiels anbringen. Ist der Schlauch nun nicht lang genug, kommen Sie auch nicht weit. Außerdem kann er bei der Reinigung ein wenig störend wirken. Das ist beim Hochdruckreiniger aber nicht anders. Es ist sogar noch schlimmer, denn Sie müssen nicht nur den Wasserschlauch mit sich führen, sondern auch noch ein Stromkabel. So kommt es zum doppelten Kabelgewirr, weshalb der Wasserbesen wieder vorne liegt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Verarbeitung manchmal zu Wünschen übrig lässt. Die meisten Hersteller setzen auf einen Plastikstiel, welcher nicht immer optimal ist. Gerade, wenn Sie viel Druck auf den Stiel ausüben, kann er sich unschön durchbiegen. Das stört selbstverständlich beim Arbeiten. Für viele der größte Nachteil ist aber, dass die Arbeit mit dem Wasserbesen nicht so leicht ist, wie es bei einem Hochdruckreiniger der Fall ist. Das heißt, Sie können den Wasserbesen nicht einfach hinhalten und er macht anschließend seine Arbeit, sondern Sie müssen effektiv schrubben. Das kostet Sie mehr Muskelkraft und Zeit, doch dafür sparen Sie auch Geld. Viele weitere Nachteile gibt es aber nicht, wobei das natürlich von Ihrem persönlichen Blickpunkt abhängt.

[su_8pro_3contra pro1=”Simple Handhabung” pro2=”Starke Wasserdüsen” pro3=”Leichte Installation” pro4=”Vielfältig einsetzbar” pro5=”Günstiger als ein Hochdruckreiniger” pro6=”Benötigt wenig Platz” pro7=”Nicht sonderlich schwer” pro8=”Kann auch ohne Wasser genutzt werden” contra1=”Benötigt mehr Kraft beim Putzen” contra2=”Wasserschlauch kann bei der Handhabung stören” contra3=” Teilweise billige Verarbeitung”]

Etliche Einsatzgebiete warten auf Sie!

Die Einsatzmöglichkeiten des Wasserbesens sind vielfältig und sollten von Ihnen erkundet werden. In erster Linie kommt der Helfer auf Wegen zum Einsatz, die schon bessere Tage gesehen haben. Zum Beispiel sind Algen, Moos, Unkraut oder andere Verschmutzungen zu sehen. Besonders Straßenschmutz setzt sich immer weiter ab, welchen Sie mit Ihren Schuhen über den Weg tragen. Jetzt kann der Wasserbesen helfen, denn dank des hohen Wasserdrucks sowie der schrubbenden Wirkung können Sie den Schmutz von den Wegen entfernen. Das gilt natürlich auch für Straßen sowie Einfahrten. Außerdem sollten Sie Treppen damit reinigen. Das ist sogar entscheidend, denn es setzt sich auf den Treppen immer mehr Unrat ab. Regnet oder schneit es jetzt, wird dieser Unrat lebensbedrohlich rutschig und glitschig. Leicht können Sie die Stufen herunterfallen und sich verletzen. Das muss verhindert werden, indem Sie mit einem Wasserbesen einfach Ihre Treppen säubern und somit schlimme Stürze vermeiden. Aber auch Terrassen werden sich über eine Behandlung mit dem Wasserbesen freuen. Terrassen sind ein Ort zum Entspannen, um Freunde einzuladen oder auch einmal zu grillen. Ist der Boden aber nicht sonderlich ansehnlich, haben Sie hier keine gute Zeit. Jetzt kommt der Wasserbesen zum Einsatz, denn so gehören Verschmutzungen der Vergangenheit an. Überraschend ist, dass Sie selbst Holz- oder Plastikgartenmöbel damit reinigen können. Vermeiden Sie das aber bei Möbelstücken, die allzu empfindlich sind. Selbst in der Industrie kann ein Wasserbesen eine große Hilfe sein. Es gibt ebenso Menschen, welche den Besen zum Fensterputzen oder auch Baumstämme entrinden einsetzen. Sogar die Reinigung von Ställen, Booten, Motorrädern oder Ähnlichen ist möglich. Es gibt beinah keine Grenzen, weshalb Sie den Wasserbesen sicherlich regelmäßig benutzen.

Empfehlung:

Werkzeyt Waschbesen - Teleskop-Griff bis 160 cm - 6 bar Betriebsdruck - Geeignet für 12,7 mm (1/2 Zoll) Stecksystem - Wasserbesen / Waschbürste / Schrubberbürste / Reinigungsbürste / 9865510

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  • VIELSEITIG EINSETZBAR: Ideal für die Reinigung von Bodenflächen wie Terrasse, Gehweg oder Garageneinfahrten | Perfekt für das Waschen von Gartenmöbeln oder –zäunen | Entfernt auch hartnäckige Verschmutzungen in Fugen
  • KOMFORTABLES HANDLING: Leichte & stabile Aluminiumstange für ein müheloses Arbeiten | Ergonomisches Handling durch Soft-Griff-Einlagen | Breite Arbeitsfläche ermöglicht großflächige & gründliche Säuberung
  • PRAKTISCHES DESIGN: Kompakte Größe ermöglicht ein platzsparendes Verstauen | Bürsten lassen sich einfach abschrauben & austauschen

Wasserbesen kaufen – Die wichtigsten Kriterien

Sie wollen die vielen Vorteile des Wasserbesens nutzen und greifen deshalb beim ersten Modell zu? Vielleicht haben Sie Glück und ein Angebot gewählt, welches wirklich gut ist, doch meist ist es so, dass der Besen nicht ganz zu Ihren Vorstellungen passt. Gedulden Sie sich deswegen mit dem Kauf ein wenig und achten Sie auf unsere genannten Punkte. Oder Sie werfen einfach direkt einen Blick in unseren Test und entscheiden danach. Ansonsten aufgepasst.

  1. Ansprüche

    Was muss der Wasserbesen können und wo wollen Sie ihn einsetzen? Eine wichtige Frage, denn danach entscheidet sich, welcher Wasserbesen es werden soll. Möchten Sie damit vor allem Böden reinigen, dann sollten Sie zu einem Modell mit harten und groben Borsten greifen. Die Ansprüche beziehen sich aber auch auf Punkte wie Körpergröße oder auch Langlebigkeit. Eine große Hilfe ist, wenn Sie vorher aufschreiben, was Ihnen bei Ihrem Wasserbesen wichtig ist. So vergessen Sie beim Kauf nichts mehr und machen nicht den Fehler, dass Sie den falschen Wasserbesen kaufen.

  2. Stiel

    Ohne einen passenden Stiel kommen Sie nicht voran, denn er sorgt dafür, dass Sie den Wasserbesen fest im Griff haben. Wir empfehlen Modelle mit einem verstellbaren Stiel. Das hat einen großen Vorteil, denn so können verschiedene Menschen den Besen einsetzen, ohne dass es zu irgendwelchen Rückenschmerzen oder Überlastungen kommt. Vor allem große Menschen haben damit oftmals Probleme, denn ist der Wasserbesen zu kurz, muss sich beim Arbeiten tief gebückt werden. Am Anfang bemerken Sie das vielleicht noch nicht, doch mit den Stunden schon. Am Ende haben Sie starke Rückenschmerzen, die Sie hätten vermeiden können. Ähnlich geht es aber auch kleineren Personen, denn ist der Stiel nun zu lang, gestaltet sich die Handhabung komplizierter. Es kann zu Überlastungserscheinungen kommen. Ist der Stiel aber einstellbar, ist das kein Problem mehr. Außerdem vorteilhaft ist, wenn sich der Stiel ergonomisch zeigt. Das heißt, Sie haben ihn immer fest im Griff und es passiert beim Schrubben und Wischen nicht, dass er plötzlich aus den Händen gleitet. Auch eine gummierte Grifffläche ist praktisch, denn diese erlaubt einen sicheren Halt, auch, wenn Ihre Hände feucht sein sollten.

    Tipp: Ist Ihnen bekannt, dass Sie schnell vom Griff abrutschen, sollten Sie während der Arbeit Handschuhe tragen. Dank jener schützen Sie Ihre Hände vor der Feuchtigkeit und gleichzeitig rutschen Sie nicht immer vom Stiel ab. Entscheiden Sie sich am besten für Handschuhe mit Gummiflächen, denn jene sichern mehr Halt.

  3. Borsten

    Auf die verschiedenen Borsten sind wir bereits eingegangen, wobei Ihnen bewusst sein muss, dass Sie andere Borsten als bei einem klassischen Straßenbesen erhalten. Die Borsten müssen dabei auf Schieben sowie Ziehen ausgelegt sein. Das heißt, Sie schrubben mit dem Wasserbesen nicht nur nach vorne, sondern auch nach hinten oder den Seiten. Sind die Borsten falsch angeordnet, kann es je nach Richtungswechsel schwerer werden. Zusätzlich dazu, müssen Sie darauf achten, dass die Borsten fest mit dem Besenkopf verbunden sind. Ansonsten geschieht es beim Saubermachen, dass sich einzelne Borsten lösen. Diese bleiben auf den Wegen und Co. liegen, was selbstverständlich nicht Sinn der Sache ist. Ziehen Sie also einmal an den Borsten und kontrollieren Sie, dass jene nicht einfach herausziehbar sind.

  4. Düsen

    Es gibt zwei Arten von Düsen, welche Sie in Anspruch nehmen können. Auf der einen Seite haben Sie die Düse, welcher oberhalb der Borsten zu finden ist. Insofern spritzt das Wasser vor die Borsten. Auf der anderen Seite haben Sie viele kleine Düsen, welche zwischen den Besenborsten sitzen. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Die erste Art punktet dadurch, dass Sie das Wasser deutlich präziser einsetzen können. Außerdem ist der Wasserstrahl meist wesentlich stärker, da das Wasser nur aus einer Düse herausgepresst wird. Sollte also sehr hartnäckiger Schmutz vorliegen, kann Ihnen dieses System helfen. Die vielen Düsen bieten einen etwas schwächeren Wasserdruck, sind aber hervorragend für das schnelle Befeuchten einer großen Fläche. Immerhin schießt das Wasser an mehreren Punkten heraus, nicht nur aus einer großen Düse auf der Oberseite. Zugleich können Sie mit den Besen deutlich leichter Schmutz befeuchten und direkt wegschrubben. Es liegt also an Ihnen, welches Düsensystem Ihnen zusagt.

  5. Material

    Es gibt ein Material, welches besonders beliebt beim Wasserbesen ist: Kunststoff. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn Kunststoff hat den Vorteil, dass es überaus belastbar, leicht und günstig ist. Selbst die Reinigung gestaltet sich kinderleicht. Das Problem ist nur, wenn kein hochwertiger Kunststoff verwendet wurde. Ist der Kunststoff zu dünn, könnte er sich beim Schrubben und Putzen durchbiegen. Im schlimmsten Fall passiert es irgendwann, dass der Stiel bricht. Aber auch hinsichtlich der Langlebigkeit ist Kunststoff nicht die beste Wahl. Vor allem die UV-Strahlen können das Material angreifen und dafür sorgen, dass es immer spröder wird. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen auf Wasserbesen aus Metall. Oftmals kommt Aluminium zum Einsatz, denn es bringt ähnliche Vorteile wie Kunststoff mit, ist jedoch belastbarer. Insofern ist ein Aluminium-Besen leicht, günstig und robust, darüber hinaus aber wesentlich stabiler und biegt sich nicht so leicht durch. Auch die Umwelteinflüsse stellen kein großes Problem mehr dar. Ansonsten gibt es noch die Kombination aus beiden Werkstoffen. Meist ein Aluminiumstiel, wohingegen die einzelnen Teile aus Kunststoff bestehen. So erhalten Sie die Vorteile aus beiden Welten.

  6. Besenkopf

    Der Besenkopf benötigt eine ausreichende Breite, damit Sie schnell vorankommen. Die Breite muss dabei dem jeweiligen Einsatz angepasst sein, weshalb es wieder gut ist, wenn Sie wissen, welche Ansprüche Sie haben. Das heißt, was möchten Sie eigentlich reinigen? Vielleicht nur kleine Treppenstufen, weshalb es besser ist, wenn der Besenkopf nicht zu breit ist. Je größer die Fläche, desto größer sollte der Besenkopf sein. Unser Tipp: Möchten Sie den Wasserbesen für viele unterschiedliche Bereiche einsetzen, wählen Sie eine Breite im mittleren Segment. So zeigt er sich deutlich flexibler und kann im Grunde überall verwendet werden.

  7. Auszeichnungen

    Welche Auszeichnungen, Siegel oder anderen Qualitätsmerkmale bringt der Wasserbesen mit? Bereits beim Kauf sollten Sie darauf achten, ob der Besen in irgendeine Art ausgezeichnet wurde. Zum Beispiel von bekannten Teststellen. Wichtig ist, dass Sie sich von Prüfsiegeln nicht zu leicht um den Finger wickeln lassen. Jene könnten nämlich auch gefälscht sein. Immerhin ist es kein Problem, irgendein Prüfsiegel zu erstellen und anschließend beim Verkauf zu nennen oder anzuzeigen. Klicken Sie auf das Siegel, sollten Sie immer zur jeweiligen Webseite weitergeleitet werden. Außerdem muss das Siegel eine Prüfnummer haben. Zugleich können Sie googlen, ob es das Siegel überhaupt gibt. So enttarnen Sie schnell falsche Auszeichnungen. Ein beliebtes Prüfzeichen ist „GS“, welches für „Geprüfte Sicherheit“ steht, doch auch hier gibt es Fälschungen. Das bedeutet, es ist gut, wenn ein Wasserbesen diverse Auszeichnungen bietet, doch prüfen Sie, ob diese auch wirklich echt sind.

  8. Gewicht

    Das Gewicht spielt eine essenzielle Rolle, denn haben Sie schon einmal lange mit einem gewichtigen Besen gekehrt, kennen Sie das Problem bestimmt. Irgendwann wird die Arbeit immer schwerer und am Ende des Tages schmerzen Ihr Rücken und die Arme. Das verhindern Sie, indem der Wasserbesen nicht zu schwer ist. Zum Glück setzen die meisten Hersteller heute auf leichte Materialien, wie Kunststoff oder Aluminium. Dadurch reduziert sich das Gewicht bereits massiv. Doch auch die Borsten können einiges auf die Waage bringen. Beim Gewicht müssen Sie aber immer bedenken, dass Sie später auch noch den Wasserschlauch anschließen. Insofern tragen Sie auch den Schlauch und das Wasser. Darüber hinaus kommt der Wasserdruck hinzu. Sollte der Wasserbesen also leicht sein und das Wasser drückt den Besen nach oben, müssen Sie mit noch mehr Kraft das Modell herunterdrücken. Das kann relativ anstrengend sein. Dafür hat aber ein erhöhtes Gewicht den Vorteil, dass der Besen nicht so schnell „ausschlägt“.

  9. Hersteller

    Wer hat den Wasserbesen hergestellt und was sind dessen Werte? Es gibt einige große Unternehmen, welche Wasserbesen im Angebot haben. Hier wissen Sie meist, was Sie bekommen. Interessieren Sie sich aber für ein Modell von einer kleinen Marke, ist das schon etwas komplizierter. Immerhin könnten Sie leicht auf einen Betrüger hereinfallen, welcher irgendwelche praktischen Vorteile anpreist, die am Ende gar nicht vorhanden sind. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich vorher über den Hersteller informieren. Schauen Sie, was er zu bietet hat und wie dessen Firmenpolitik ausfällt. Das ist über die eigene Webseite möglich. Jene sollte professionell aufgebaut sein und Sie schnell zu den wichtigsten Punkten führen. Beim Kauf können Sie aber auch auf die Kundenrezensionen achten. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht vom Unternehmen beeinflusst werden. Insofern darf jeder Kunde das sagen, was ihm gefällt. Ob die Bewertung am Ende positiv oder negativ ausfällt, ist also von den Erfahrungen der Kunden abhängig.

    Alle Erfahrungen: Ein großer Fehler ist, wenn Sie sich allein auf eine Seite der Bewertungen fokussieren. Viele Kunden lesen dabei nur die negativen Rezensionen, um zu schauen, was beim Wasserbesen nicht stimmt. Schnell wird vergessen, dass es auch viele positive Eigenschaften gibt. Lesen Sie sich deshalb beide Seiten durch. Außerdem: Es kann Bewertungen geben, die für Sie keine Rolle spielen. Zum Beispiel erwähnt ein Kunde, dass der Besen hervorragend für Kinder geeignet ist. Das ist für Sie aber unwichtig, weshalb die Bewertung keine Rolle spielt.

  10. Preis

    Der letzte Punkt beim Kauf ist der Preis. Wir haben den Preis bewusst auf den zehnten Platz gesetzt, denn er sollte niemals im Vordergrund stehen. Der Grund ist denkbar einfach, denn richten Sie sich beim Kauf allein nach dem Preis, wählen Sie schnell einen Wasserbesen, der zwar günstig ist, aber vielleicht nicht Ihren Anforderungen entspricht. Deswegen sollten Sie versuchen, denn Preis bestmöglich zu ignorieren. Im Idealfall schauen Sie sich nur die oben genannten Punkte an und suchen sich einige Wasserbesen heraus, die zu Ihnen passen. Erst, wenn sie alle mit Ihren Ansprüchen übereinstimmen, ist ein Blick auf den Preis sinnvoll. Nun ist es immer noch möglich, dass Sie das günstigste Modell wählen. Selbstverständlich kann Ihnen dabei auch unser Test helfen.

    Billig: Viele machen den Fehler und setzen ein günstiges Produkt mit schlecht gleich. Das muss nicht sein, denn es gibt durchaus Modelle, welche nicht viel kosten, aber dennoch eine hervorragende Leistung erbringen. Gerade deshalb ist der Preis so tückisch, denn Sie wissen nie, ob Sie ein gutes und günstiges Angebot bekommen oder sich für einen teuren, aber eher minderwertigen Wasserbesen entscheiden.

Unterschiedliche Borstenarten für Ihren Wasserbesen

Sicherlich liegen der Wasserstrahl und seine Düsen im Vordergrund, doch auch die Borsten sollten Sie genau unter die Lupe nehmen. Je nach verwendeten Borsten werden Ihnen andere Eigenschaften gutgeschrieben, die Ihnen bei der Reinigung behilflich sind. Deshalb stellen wir Ihnen die beliebtesten und bekanntesten Arten vor, damit Sie sich am Ende für einen passenden Wasserbesen entscheiden können.

Elaston-Borsten

Elaston-Borsten kennen Sie mit Sicherheit von Ihrem Straßenbesen, denn besonders häufig kommen hier die kleinen PVC-Fasern zum Einsatz. Meist in einem knalligen Rot oder dunklen Grün. Der große Vorteil ist, dass Elaston-Borsten überraschend günstig sind. Gerade im Vergleich zu anderen Borstenarten. Zudem behalten sie ihre Form. Selbst, wenn Sie kräftig mit dem Besen schrubben, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass die Borsten schon bald verformen. Das führt auch dazu, dass Sie den Besen aufrecht lagern können, ohne dass die Borsten Schaden nehmen. Insofern gelten Elaston-Borsten als besonders langlebig. Selbstverständlich sind jene auch nässeresistent. Es gibt aber auch einige Nachteile, die wir Ihnen nicht verschweigen wollen. Da es sich um künstliche Borsten handelt, sind jene nicht sonderlich umweltfreundlich. Besonders, wenn Sie einmal die Borsten irgendwo verlieren sollten, verderben jene nicht einfach mit der Zeit. Darüber hinaus eignen sich Elaston-Borsten meist nur für grobe Verschmutzungen. Je feiner der Schmutz wird, desto mehr Probleme werden Sie mit den Borsten haben.

Die Vorteile:

+ Behält Form
+ Kann aufrecht gelagert werden
+ Überaus langlebig
+ Nässeresistent
+ Günstig

Die Nachteile:

– Umweltschädlich
– Nur für groben Schmutz geeignet

Kunstborsten

Kunstborsten sind fast mit Elaston-Borsten zu verwechseln, dennoch haben sie einen großen Vorteil. Der Grund ist, dass jene eine deutlich feinere Struktur haben, wodurch Sie auch feinen Schmutz besser wegwischen können. Hergestellt werden Kunstborsten aus Synthetik-Fasern, welche eine hohe Formstabilität aufweisen. Das ist den sehr robusten Borsten zu verdanken, denn jene sind härter als bei anderen Arten. Das führt dazu, dass Sie auch einen Wasserbesen mit Kunstborsten aufrecht lagern können. Selbst Nässe und hohe/tiefe Temperaturen machen den Borsten nichts aus. Zugleich sind sie recht günstig. Nachteilig ist, dass es sich auch hierbei um ein künstliches Material handelt.

Die Vorteile:

+ Günstiger Preis
+ Hohe Formstabilität
+ Ideal für feinen Schmutz
+ Langlebig
+ Resistent gegen Nässe sowie hohe/tiefe Temperaturen

Die Nachteile:

– Künstliches Material

Bahia-Borsten

Einen Wasserbesen mit Bahia-Borsten werden Sie wahrscheinlich nicht antreffen, denn der Großteil der Hersteller setzt auf künstliche Materialien. Dennoch wollten wir die hochqualitativen Pflanzenfasern nicht außen vor lassen, damit Sie eine Vergleichsbasis haben. Insofern werden die Bahia-Borsten aus den Fasern der brasilianischen Palme hergestellt, um genau zu sein aus den Palmenblättern. Dadurch sind Bahia-Borsten deutlich besser für die Umwelt. Überraschend ist, dass sich die Borsten sehr robust zeigen und auch Feuchtigkeit stellt kein Problem dar. Die Kehrwirkung ist hervorragend, wobei Sie die Borsten sowohl Innen als auch Außen einsetzen können. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass eine Wartung möglich ist. Es gibt aber auch einige Nachteile, angefangen beim erhöhten Preis. Vor allem im Vergleich zu den künstlichen Varianten sind Bahia-Borsten deutlich teurer. Es kann aber auch passieren, dass die Borsten brechen. Das geschieht, wenn jene zu trocken sind. Dementsprechend muss der Besen sogar regelmäßig gewässert werden. Der abschließende Nachteil ist, dass die Bahia-Borsten oftmals nur für groben Schmutz geeignet sind.

Die Vorteile:

+ Naturmaterial
+ Gute Kehrleistung
+ Geeignet für Nässe
+ Wartung möglich
+ Innen und Außen einsetzbar

Die Nachteile:

– Borsten können bei Trockenheit brechen
– Hoher Preis
– Nur für groben Schmutz geeignet

Reisstroh

Sind wir schon bei den natürlichen Borstenmaterialien, treffen Sie bei herkömmlichen Straßenbesen auch auf Reisstroh. Bei Wasserbesen wird komplett darauf verzichtet, wir zeigen Ihnen warum. Die Borsten haben eine relativ geringe Haltbarkeit. Es passiert also schnell, dass jene abbrechen. Hart schrubben oder kehren ist somit nicht möglich. Zugleich sind jene nicht temperaturbeständig, weshalb sie sich nicht für eine Reinigung rund ums Jahr eignen. Jedoch hat Reisstroh auch einige Vorteile, angefangen damit, dass Wasser kein Problem darstellt. Zugleich nehmen die Fasern Schmutz auf, wodurch die Reinigung noch leichter fällt. Allerdings ist Reisstroh nur für grobes Kehrgut gedacht. Dafür ist es ein natürliches und elastisches Material, was selbstverständlich der Umwelt zugutekommt.

Die Vorteile:

+ Natürliche Fasern
+ Hohe Elastizität
+ Nässeresistent
+ Nimmt Schmutz auf

Die Nachteile:

– Geringe Haltbarkeit
– Lediglich für groben Schmutz geeignet
– Keine Temperaturbeständigkeit

Gibt es verschiedene Formen des Wasserbesens?

Schauen Sie sich Besen im Allgemeinen an, treffen Sie auf drei Arten. Zunächst haben Sie den Handbesen, welchen Sie bestimmt auch bei sich im Haushalt nutzen. Der große Unterschied zum klassischen Besen ist, dass jener einen kurzen Stiel besitzt. Meist wird er noch mit einer Kehrschaufel geliefert, sodass Sie kleine Verschmutzungen vom Boden kehren und direkt mit der Schaufel aufnehmen können. Die gesamte Funktionsweise zeigt aber, dass es einen solchen Wasserbesen nicht geben kann. Am ehesten ist diese Art mit einem Autowaschbesen vergleichbar. Er ist auch deutlich kleiner, damit Sie leichter die verschiedenen Teile Ihres Fahrzeugs mit Wasser reinigen können. Ansonsten gibt es noch den Rutenbesen. Er ist die einfachste Form des Besens, denn es handelt sich lediglich um einen Stiel ohne Riegel. Stattdessen wird das Stroh oder Reisig einfach mit einem Draht oder einer Schnur am hölzernen Stiel befestigt. Auch solche Wasserbesen gibt es nicht im Handel, da jene einfach zu simpel sind. Abschließend gibt es noch Schraubbesen. Am Ende des Stiels treffen Sie auf ein Gewinde, welches Sie in den Besenkopf hineindrehen können. Dadurch verbinden Sie die beiden Teile. Auch das wäre bei einem Wasserbesen nicht möglich. Insofern gibt es nicht wirklich unterschiedliche Arten von Wasserbesen, sondern jene sind recht ähnlich aufgebaut. Es kommt eher auf die kleinen Details an, welche am Ende den Unterschied machen.

Mit einem Wasserbesen loslegen
Der Einsatz eines Wasserbesens ist kein großer Akt und kann in wenigen Minuten erlernt werden. Dennoch wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie am besten vorgehen. So passiert es später nicht, dass noch irgendwelche Flecken zu sehen sind.

Schritt 1: Bevor Sie überhaupt den Wasserschlauch anschließen oder über das Schrubben nachdenken, sollten Sie einen Blick in die Gebrauchsanweisung werfen. In der Anleitung steht geschrieben, wie Sie mit dem Wasserbesen umgehen müssen. Hier lesen Sie auch nach, wie Sie den Gartenschlauch anschließen oder den Wasserbesen nach der Nutzung betreuen müssen. Zwar starten Sie so nicht direkt durch, doch wissen später genau, wie Sie vorgehen müssen.

Schritt 2: Der zweite Schritt ist, dass Sie die Fläche, welche Sie säubern wollen, freiräumen. Zum Beispiel stellen Sie Gartenmöbel, alte Spielsachen oder auch Blumentöpfe weg. Ansonsten reinigen Sie später drumherum, was zu ungleichmäßigen Flecken führt. Das ist nicht sonderlich schön anzusehen. Sollte sehr viel Schmutz auf der Fläche liegen, empfehlen wir vorher noch einmal kurz durchzukehren. Auch dafür können Sie den trocknen Wasserbesen verwenden. Dadurch verhindern Sie im Anschluss, dass der Schmutz aufweicht und Sie jenen nur verteilen, statt wegzukehren.

Schritt 3: Endlich können Sie mit der eigentlichen Reinigung beginnen. Dafür müssen Sie den Wasserschlauch anschließen, da ansonsten kein Wasser aus den Düsen austreten kann. Wir empfehlen, dass Sie den Wasserhahn nicht sofort aufdrehen. Bei manchen Modellen ist es so, dass Sie den Wasserdruck des Wasserbesens über den Hahn regeln. Insofern spritzt das Wasser sofort heraus. Achten Sie bei der Verbindung aber auch darauf, dass jene fest zugezogen ist, damit kein Wasser über die Schnittstelle austritt.

Schritt 4: Empfehlenswert ist, wenn Sie in einer Ecke beginnen und sich dann langsam vorarbeiten. Starten Sie nicht in der Mitte. Genauso wie bei einem Hochdruckreiniger säubern Sie den Boden von jahrelangen Verschmutzungen. Gehen Sie jetzt nicht Bahn für Bahn vor, bleiben unschöne Streifen zurück. Suchen Sie sich also eine Ecke aus und legen Sie dort los. Falls Sie sich für ein Modell mit Druckknopf entschieden haben, müssen Sie natürlich jenen betätigen, damit das Wasser herauskommt.

Schritt 5: Jetzt müssen Sie nur Bahn für Bahn vorgehen und sich langsam voranarbeiten. Gut ist, wenn Sie das Schmutzwasser immer in Richtung eines Gullys schieben. Vermeiden Sie dabei das Wasser in der Wiese oder Ähnlichem zu entsorgen. Sicherlich ist es nur Wasser, doch auch jede Menge Schmutz. Das kann dem Gras oder auch Pflanzen schaden. Ein Gully ist deutlich vorteilhafter. Aufgepasst: Vermeiden Sie auch, dass das Wasser sich auf irgendeinem Fleck sammelt. Dort zeigen sich schon bald dunkle Verfärbungen. Groben Schmutz, wie alte Blätter, können Sie hingegen mit einem Kehrblech entfernen.

Schritt 6: Gut ist, wenn Sie die gesamte Fläche noch einmal ohne Wasser abkehren. So entfernen Sie die Reste des Wassers und zurück bleibt eine saubere und strahlende Oberfläche. Lassen Sie den Boden nun einfach von der Sonne trocknen.

Reinigungsmittel:
Hartnäckige Verschmutzungen benötigen bei der Reinigung oftmals ein wenig länger, weshalb also nicht mit etwas Reinigungsmittel nachhelfen? Ein paar Tropfen auf den Fleck oder auch in die Borsten und schon kann geschrubbt werden. Wir raten davon ab, denn das Reinigungsmittel kann in die Erde sickern und hier Pflanzen und Erdreich belasten. Schrubben Sie lieber ein wenig länger mit dem reinen Wasserbesen, statt mit Reinigungsmitteln nachzuhelfen.

Die Lagerung im Fokus

Jeden Tag kommt ein Wasserbesen nicht zum Einsatz, auch, wenn Sie ihn wie einen herkömmlichen Straßenbesen nutzen können. In der Zeit, wo Sie den Wasserbesen nicht benötigen, braucht er einen passenden Abstellplatz. Ansonsten passiert es schnell, dass Sie den Wasserbesen im nächsten Jahr wiedereinsetzen wollen, doch er funktioniert nicht mehr richtig. Einer der größten Gefahren bei einem Wasserbesen ist Rost. Das ist vor allem bei Modellen der Fall, welche auf Metallteile setzen. Metall ist zwar sehr robust und haltbar, kann mit der Zeit aber auch rosten. Selbstverständlich setzen Hersteller auf rostfreie Metalle, doch jene sind eher resistent und nicht komplett immun. Deswegen ist es vor der Lagerung wichtig, dass alles Wasser aus dem Besen abgelassen wurde. Insofern entfernen Sie den Wasserschlauch und lassen den Besen erst einmal aufrecht für eine Weile stehen. Sie können ihn auch etwas schütteln, damit auch der letzte Tropfen Wasser herausfließt. Das ist wichtig, denn je mehr Wasser sich noch im Wasserbesen befindet, desto größer ist das Risiko für Rost. Denken Sie nicht, dass Sie sich darüber keine Sorgen machen müssen, wenn Sie sich für einen Kunststoffbesen entscheiden. Jetzt kommt nämlich ein anderes Problem auf Sie zu. Verbleibt Wasser im Besen, kann jenes im Winter gefrieren und sich ausdehnen. Im schlimmsten Fall platzt der Besen auf und er ist nicht mehr zu gebrauchen. Von daher ist die Entfernung des Wassers überaus wichtig.

Wir empfehlen ebenfalls, dass Sie den Wasserbesen vor dem Wegstellen kurz säubern. In den Borsten kann sich unterschiedlichster Schmutz verfangen haben, wie alte Blätter, Äste, Haare oder einfach Staub. Am besten spritzen Sie die Borsten einmal mit einem Wasserschlauch ab. Generell empfehlen wir das nach jedem Einsatz, denn ansonsten verteilen Sie bei der nächsten Benutzung den Schmutz noch weiter. Spülen Sie das Dreckwasser dafür direkt in den Gully. Jetzt können Sie sich endlich mit der Lagerung beschäftigen. Die meisten Modelle im Wasserbesen Test erlauben, dass jene in einer aufrechten Position gelagert werden dürfen. Das ist den stabilen und robusten Borsten zu verdanken, welche sich auch nach Monaten nicht verbiegen. Sind jene aber eher weich, sollten Sie eine aufrechte Lagerung vermeiden. Ansonsten drücken Sie die Borsten in eine bestimmte Position, welche später kaum mehr herausbekommen werden kann. Liegen kann der Wasserbesen also genauso gut gelagert werden.

Im Idealfall finden Sie einen Platz, wo der Besen vor Hitze, Kälte sowie Sonneneinstrahlung geschützt ist. Wir haben bereits erwähnt, was bei zu niedrigen Temperaturen geschehen kann, doch auch Hitze ist für das Material gefährlich. Besonders in Form von UV-Strahlen. UV-Strahlen können Kunststoff angreifen und es langsam spröde machen. Irgendwann passiert es dann, dass das Material bricht oder andere Beschädigungen aufweist. Deshalb ist ein trockener, lichtgeschützter und nicht zu kalter Ort ideal. Wir empfehlen die Garage oder das Gartenhüttchen. Falls Sie wollen, können Sie den Wasserbesen auch in eine Plastiktüte geben, um ihn während der Lagerung vor Schmutz oder anderen Einflüssen zu schützen.

Gibt es Zubehör für den Wasserbesen?

Zubehör kann hilfreich sein, um Ihnen den Umgang zu erleichtern. Sie können sich beim Hersteller umschauen, ob dieser Zubehör für den Wasserbesen im Angebot hat. Ob Sie solches Zubehör dann benötigen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Eine große Hilfe hinsichtlich der Lagerung ist aber eine Wandhalterung. Das heißt, ansonsten müssten Sie den Besen auf die Borsten stellen oder seitlich hinlegen. Mit einem Wandhalter gehört das der Vergangenheit an. Sie befestigen den Wandhalter an der Wand und nun können Sie einfach Ihren Wasserbesen einhängen. Das hat mehrere Vorteile, denn in erster Linie schützen Sie die Borsten, sodass sich jene nicht verbiegen müssen. Außerdem verschmutzt der Besen nicht mit der Zeit, da dieser nicht direkt auf dem Boden steht. Der abschließende Vorteil ist, dass Sie immer genau wissen, wo Ihr Besen ist. Mit einem Handgriff ist er von der Wand geholt und kann direkt eingesetzt werden.

Der Wasserschlauch – Unverzichtbar für den Besen

Oftmals denken Interessenten nur über den Wasserbesen nach, ohne dem Wasserschlauch nur eines Blickes zu würdigen. Dabei ist der Wasserbesen nur halb so effektiv, wenn Sie den falschen Gartenschlauch besitzen. In erster Linie ist es wichtig, dass der Schlauch lang genug ist. Wir empfehlen einen flexiblen Schlauch, welcher sich je nach Bedarf aus- oder zusammenzieht. Außerdem passiert es bei einem solchen Schlauch nicht so schnell, dass er sich verknotet. Selbst, wenn jemand auf dem Schlauch stehen sollte, fließt das Wasser in den meisten Fällen weiter. Sie können sich aber auch für einen herkömmlichen Gartenschlauch entscheiden. Nun ist es vorteilhaft, wenn Sie eine Aufwicklung besitzen. Ansonsten liegt der Schlauch im Garten oder der Auffahrt herum, was nicht sonderlich schön aussieht. Außerdem vermeiden Sie so, dass Sie den Schlauch aus Versehen beschädigen.

Beim Schlauchkauf müssen Sie aber auch darauf achten, dass die Anschlüsse zu Ihrem Wasserbesen passen. Im Grunde haben alle Wasserbesen denselben Anschluss und es gibt dabei keine großen Unterschiede, dennoch sollten Sie das noch einmal kontrollieren. Vor allem, wenn Sie Ihren Wasserschlauch aus dem Ausland kaufen, können manchmal andere Anschlüsse vorliegen. Das ist natürlich ärgerlich, da Sie die Kombination aus Schlauch und Besen somit nicht nutzen können. Abschließend müssen Sie nur noch auf die Qualität achten. Schauen Sie sich den Gartenschlauch genauso gründlich an, wie Sie es beim Wasserbesen getan haben. Vor allem Knicke, Kerben oder auch Kratzer weisen darauf hin, dass Sie lieber weitersuchen sollten.

Unsere Zusammenfassung
Ein Hochdruckreiniger ist zu teuer, umständlich und groß? Kein Problem, denn Sie können einen Wasserbesen verwenden. Er ist eine wunderbare Zwischenlösung, die auch Ihr Portemonnaie erfreuen wird. Immerhin handelt es sich um einen simplen Besen mit einem kleinen Twist. Statt Schmutz einfach nur wegzukehren, schließen Sie einen Gartenschlauch an und können dann mit Wasserdruck den langjährigen Verschmutzungen den Kampf ansagen. Der wohl größte Vorteil ist, dass Sie zugleich den Schmutz wegspritzen als auch wegschrubben. Dadurch lösen Sie Verunreinigungen, die schon seit Jahren zu sehen sind. Außerdem ist die Handhabung des Wasserbesens ein Kinderspiel. Einfach nur Wasserschlauch angeschlossen und schon können Sie losschrubben. Gehen Sie dabei mit System vor, damit auch wirklich jede Ecke gereinigt wird. Doch aufgepasst, dass Sie nicht bei irgendeinem Wasserbesen zugreifen. Unser Test hilft Ihnen herauszufinden, welches Modell am besten für Sie und Ihre Bedürfnisse geeignet ist. Lassen Sie sich beim Kauf also Zeit und finden Sie den besten Wasserbesen, damit schon bald wieder alles rein ist.

Letzte Aktualisierung am 10.10.2020 um 02:46 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Produkt Advertising API