testbericht
Kein Anbrennen oder Überkochen mit dem Milchtopf
Das Angebot an verschiedenem Kochgeschirr ist gigantisch. Für beinah jedes Gericht gibt es einen eigenen Topf oder eine eigene Pfanne, doch benötigen Sie das wirklich alles? Die klare Antwort lautet nein, doch ein kleiner Helfer sollte in keiner Küche fehlen: der Milchtopf. Lassen Sie sich vom Namen nicht verwirren, denn der Milchtopf ist nicht nur auf Milch ausgelegt. Er kann für alle Zutaten verwendet werden, welche eine schonende und langsame Kochweise bevorzugen, wie beispielsweise Süßigkeiten oder Soßen. Aus diesem Grund sollten Sie sich direkt Ihren ganz eigenen Milchtopf zulegen.

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Was ist ein Milchtopf genau?

Das sind die Eigenschaften des Milchtopfs

Die Vor- und Nachteile des Milchtopfs

Der ideale Aufbau des Milchtopfs

Unterschiedliche Arten im Angebot

Kaufkriterien – Worauf ist zu achten?

Blitzblank – Die schnelle Reinigung des Milchtopfs

Richtig gelagert

Was ist ein Milchtopf genau?

Ein Milchtopf hat viele Namen und wird auch als Simmer- oder Wasserbadtopf bezeichnet. Es handelt sich um ein spezielles Kochgeschirr, welches einst für Milch entwickelt wurde. Heute kommt es aber auch für alle anderen empfindlichen Zutaten zum Einsatz, die sanft erwärmt, geschmolzen oder auch gegart werden wollen. Die Haupteigenschaft des Milchtopfs ist simpel, denn er bietet eine schonende Zubereitung. Es kommt also weder zum Anbrennen noch zum Überkochen. Um das zu ermöglichen, basiert der Milchtopf auf dem Wasserbad-Prinzip. Für Sie heißt das, dass Sie den Topf auf den Herd stellen und jenen einschalten. Nun erwärmt sich der Topfboden und die entstandene Hitze wird nach oben geleitet. Zugleich ist ein Hohlraum vorzufinden, in welchem sich Wasser befindet. Dieses Wasser wird vom Topfboden erwärmt und gekocht. Insofern stehen die Zutaten nicht im direkten Kontakt mit der Hitze, sondern nur mit dem heißen Wasserbad. Jenes ist stets unter 100 Grad heiß und erwärmt die Zutaten schonend und sanft. Das führt aber auch dazu, dass es nicht zum Anbrennen kommen kann.

Studien:
Der Milchtopf macht seinem Namen alle Ehre, denn Milch können Sie darin besonders leicht zubereiten. Auf Milch sowie allgemeine Milchprodukte, wie Käse oder Joghurt, sollten Sie sowieso nicht verzichten. Studien haben gezeigt, dass mit dem zunehmenden Konsum von Milchprodukten das Schlaganfallrisiko sinkt. Außerdem kommen Ihnen die Milchprodukte hinsichtlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes und Darmkrebs zu Gute.

Das sind die Eigenschaften des Milchtopfs

Die Haupteigenschaft ist natürlich die schonende Zubereitung von Zutaten, doch ein Milchtopf bringt noch mehr Merkmale mit. Typischerweise bestehen die Modelle aus Edelstahl. Das hat zahlreiche Vorteile, denn Edelstahl leitet die Hitze hervorragend weiter. Insofern wird das komplette innenliegende Wasserband gleichmäßig erhitzt, was auch anschließend den Zutaten im Behälter zu Gute kommt. Außerdem ist Edelstahl sehr hygienisch und robust. Einfach in die Spülmaschine und schon ist der Simmertopf wieder rein. Ebenfalls typisch für Milchtöpfe sind deren Größe. Anders als bei anderen Töpfen bieten die Angebote meist ein geringes Fassungsvermögen. Durchschnittlich treffen Sie auf 1,5 bis 1,7 Liter. Auch der Durchmesser ist kleiner und Sie erhalten eine höhere Wand als beim herkömmlichen Kochgeschirr.

Geschenk:
Ganz nebenbei ist ein Simmertopf auch ein tolles Geschenk. Kennen Sie also jemanden, welcher gerne in der Küche steht und vor allem Saucen, Breie, Schokolade oder Ähnliches zaubert, dann ist der Milchtopf perfekt. Entscheiden Sie sich nur für ein hochwertiges Modell, damit die Person auch lange daran Freude hat. Noch persönlicher sind gravierte Angebote. Immerhin besteht der Topf aus Metall, sodass er auch graviert werden kann. Einfach einige nette Worte und schon macht das Modell einen noch besseren Eindruck.

Die Vor- und Nachteile des Milchtopfs

Ob Sie sich einen Milchtopf kaufen sollen oder nicht, hängt selbstverständlich von den Vor- und Nachteilen ab. Wir beleuchten zunächst die Vorteile, denn jene sind vielfältig. Die Nutzung eines Milchtopfs ist ein Kinderspiel. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn selbst Kinder könnten den Topf verwenden. Jedoch raten wir davon ab, denn auch ein Milchtopf kann ziemlich heiß werden. Der größte Vorteil ist aber, dass Sie sich im Grunde um nichts mehr kümmern müssen. Möchten Sie Milch auf dem Herd aufkochen, dürfen Sie ihr keine Sekunde von der Seite weichen. Nur einen Moment weggeschaut und schon läuft die hochgekochte Milch über. Das ist aber auch bei anderen Lebensmitteln möglich. Mit einem Milchtopf gehört das der Vergangenheit an. Die Milch wird erwärmt, kocht aber niemals über. Der Grund ist, dass jene nie so stark erhitzt wird, sodass sie hochkochen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie das Anbrennen der Zutaten verhindern. Kommen jene in direktem Kontakt mit der Hitzequelle, ist es schnell geschehen, dass sie anbrennen. Das heißt, bei einem herkömmlichen Topf liegt zwischen Herd sowie Zutaten nur der Topfboden. Er sorgt zusätzlich dafür, dass sich die Hitze gleichmäßig verteilt und lange gespeichert wird. Schnell brennt irgendwas an. Auch darüber müssen Sie sich mit dem Simmertopf keine Gedanken machen. Es wird verhindert, indem die Zutaten nicht im direkten Kontakt mit der Hitze stehen. Selbst, wenn diese für Stunden im Milchtopf kochen, ohne einmal umgerührt zu werden, brennt nichts an. Nicht zu vergessen ist, dass Sie sich damit viel Arbeit ersparen. Je nach Gericht müssen Sie am Herd stehen und die gesamte Zeit rühren, damit nichts anbrennt. Beim Milchtopf geben Sie einfach Ihre Zutaten hinein und warten. Der abschließende Vorteil ist die gute Warmhaltung. Sobald Sie den Herd ausschalten, bleibt die Hitze noch relativ lange im Wasserbad erhalten, sodass der Inhalt des Topfes nicht sofort auskühlt.

Gewiss gibt es auch einige kleine Nachteile, doch in Anbetracht der Vorteile spielen jene nur eine geringe Rolle. Fangen wir mit dem geringen Fassungsvermögen an. Oftmals sind nur 1,5 bis 1,7 Litern möglich, wobei es auch einige größere Wasserbadtöpfe gibt. Dennoch erhalten Sie meist ein deutlich geringeres Fassungsvermögen als bei herkömmlichen Töpfen. Wollen Sie also große Mengen zubereiten, stoßen Sie beim Milchtopf an Ihre Grenzen. Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie immer einen Blick auf den Wasserstand haben müssen. Das bedeutet, mit der Zeit verdampft das Wasser immer mehr und jenes muss nachgefüllt werden, wenn Sie weiterhin den Topf nutzen wollen. Das ist aber oftmals eine Sache von wenigen Sekunden. Der abschließende Nachteil ist, dass ein Milchtopf natürlich Geld kostet. Warum das ein Nachteil ist? Weil Sie den Simmertopf im Grunde nicht benötigen, denn Sie könnten Milch, Brei, Schokolade oder Ähnliches auch in einem normalen Topf erwärmen. Jedoch bedeutet das mehr Arbeit und Aufmerksamkeit, denn hier brennt alles schnell an. Sie müssen also überlegen, ob Ihnen die Ausgaben zusagen.

 
  • Verhindert Anbrennen, Überkochen oder Gerinnen
  • Kein direkter Wärmekontakt
  • Gute Warmhaltung
  • Weniger Arbeit und Aufwand
  • Günstiger Preis
  • Geringes Fassungsvermögen
  • Nachfüllen des Wassers notwendig
  • Eigentlich überflüssig
 
Der ideale Aufbau des Milchtopfs
Es gibt viele unterschiedliche Modelle, weshalb sich auch der Aufbau überaus vielfältig zeigt. Natürlich bleibt es am Ende Ihnen überlassen, zu welchem Milchtopf Sie greifen, dennoch wollen wir Ihnen den optimalen Aufbau vorstellen. Alles beginnt mit den Wänden, denn es sollten zwei Wände vorliegen. Es wird dabei vom doppelwandigen Topf gesprochen. Nur so besteht im Inneren ein Hohlraum, wo anschließend das Wasser kochen und seine Hitze abgeben kann. Ebenfalls praktisch zeigt sich ein Schüttrand oder ein Ausgießer. Der Grund ist denkbar einfach, denn im Milchtopf werden Sie zum Großteil flüssige Gerichte und Speisen zubereiten. Über den Schüttrand oder den Ausgießer haben Sie es beim späteren Servieren oder Umfüllen deutlich leichter. Auch eine Wasserstandsanzeige darf nicht fehlen. Wie der Name schon sagt, zeigt sie an, wie viel Wasser noch im Hohlraum vorhanden ist. So kommt nicht das Problem auf Sie zu, dass Sie auf gut Glück Wasser nachfüllen. Einfach einen Blick auf die Wasserstandsanzeige geworfen und schon wissen Sie, wann Sie Wasser nachfüllen müssen. Eine Dampfpfeife kann auch eine große Hilfe sein, denn beim Kochen des Wassers entsteht Dampf. Sobald der Dampf auf die Pfeife trifft, erzeugt jene ein akustisches Signal. Ein solches kennen Sie vielleicht von einem alten Teekessel. Sie wissen also, wann das Wasser kocht und wie lang Sie Ihre Zutaten noch im Topf behalten müssen. Ein Griff darf selbstverständlich nicht fehlen. Nur per Griff können Sie den Milchtopf leicht vom Herd nehmen und ihn einsetzen. Ob Sie sich dabei einen langen Stab- oder einen nahen Rundgriff wünschen, bleibt Ihnen überlassen. Ein Deckel kann auch helfen. Das hat zwei Gründe. Auf der einen Seite verhindert ein Deckel, dass zu viel Wärme nach außen strömt. Ihre Zutaten im Inneren bleiben also schön lange warm. Auf der anderen Seite vermeiden Sie, dass irgendwelcher Schmutz in den Topf fällt. Abschließend kann Ihnen noch ein induktionsfähiger Boden helfen. Er ist kein Muss, doch kann vorteilhaft sein. Achten Sie darauf besonders, falls Sie einen Induktionsherd besitzen.

So sieht der richtige Aufbau aus:

– Zwei Wände/zweiteiliger Topf
– Ein Schüttrand oder ein Ausgießer
– Eine Wasserstandsanzeige und/oder eine Dampfpfeife
– Bei Bedarf ein Deckel
– Ein Griff
– Gegebenenfalls ein induktionsfähiger Boden

Kopf 124658 Milchtopf Josie Ø 14 cm Höhe 12 cm 1,5 Liter Edelstahl

Kopf 124658 Milchtopf Josie Ø 14 cm Höhe 12 cm 1,5 Liter Edelstahl
  • Typ: Milchtopf / Maße: Ø 14 cm; Höhe: 12 cm; Fassungsvermögen: 1,5 L
  • Material: Aus hochwertigem 18/10-Hochglanz-Edelstahl; formstabil, geschmacksneutral und pflegeleicht; verkapselter Sandwichboden
  • Eigenschaften: für alle Herdarten geeignet inkl. Induktion; spülmaschinengeeignet; Kochtopf bis 240° C backofenfest

WMF Milchtopf, ohne Deckel, Ø 14 cm, Cromargan Edelstahl poliert, Schüttrand, Kunststoffgriff, induktionsgeeignet, spülmaschinengeeignet, 1,7 l

WMF Milchtopf, ohne Deckel, Ø 14 cm, Cromargan Edelstahl poliert, Schüttrand, Kunststoffgriff, induktionsgeeignet, spülmaschinengeeignet, 1,7 l
  • Inhalt: 1x Milchtopf ohne Deckel Ø 14 cm (V 1,7l, Höhe 12 cm) - optimal für Herdplatten mit Ø 14 cm - Artikelnummer: 0794769990
  • Material: Cromargan Edelstahl 18/10 poliert - rostfrei, spülmaschinengeeignet, pflegeleicht, geschmacksneutral und säurefest. Hochwertiger Kunststoff
  • Für alle Herdarten geeignet - auch für Induktion. TransTherm-Allherdboden: Bodenkonstruktion mit gleichmäßiger Wärmeverteilung und langer Wärmespeicherung für energiesparendes Kochen

Silit Achat Milchtopf mit Glasdeckel, 14 cm, hoher Kochtopf 1,7 l, Edelstahl poliert, Induktion, unbeschichtet, backofengeeignet

Silit Achat Milchtopf mit Glasdeckel, 14 cm, hoher Kochtopf 1,7 l, Edelstahl poliert, Induktion, unbeschichtet, backofengeeignet
  • Inhalt: 1x Milchtopf mit Deckel 14 cm (Volumen 1,7l, Höhe 12 cm) - optimal für Herdplatten mit 14 cm - Artikelnummer: 2132237570
  • Material: Edelstahl 18/10 - rostfrei, spülmaschinengeeignet, pflegeleicht, backofengeeignet, geschmacksneutral und säurefest
  • Die Töpfe können auf allen gängigen Herdarten verwendet werden: Induktionsherde, Gasherde, Elektroherde, Glaskeramik-herde. Dank der optimalen Wärmeverteilung brennt nichts an

Wie erkennen Sie den Wasserstand im Milchtopf?

Sie können nicht einfach in den Simmertopf hineinschauen und sehen, ob das Wasser schon kocht oder nicht. Gewiss wäre es auch kein Problem, würden Sie Ihre Zutaten vorher in den Milchtopf geben. So erwärmen sie sich leicht mit. Sollen diese aber nur über dem heißen Wasserbad gegart werden, müssen Sie wissen, wie es aktuell mit Ihrem Wasser aussieht. Wir haben die Wasserstandsanzeige bereits angesprochen. Mit ihr können Sie sehen, wie viel Wasser sich noch im Hohlraum befindet und ob Sie gegebenenfalls etwas nachfüllen müssen. Außerdem lesen Sie über die Wasserstandsanzeige ab, wie weit Sie das Behältnis noch füllen müssen. So passiert es beim späteren Kochen nicht, dass zu viel Wasser im Milchtopf ist. Das hilft Ihnen aber nicht beim Kochen, um herauszufinden, ob das Wasser schon kocht. Jetzt kommt die Dampfpfeife zum Einsatz. Der Signalton gibt Ihnen an, dass das Wasser im Hohlraum zu sieden begann. Der große Vorteil der Dampfpfeife ist, dass Sie nicht die ganze Zeit am Herd stehen und warten müssen, dass das Wasser kocht. Machen Sie was anderes, bis Sie den Signalton hören. Danach können Sie die Zutaten hinzugeben.

Unterschiedliche Arten im Angebot

Generell wird in vier Arten von Milchtöpfen unterschieden. Auch, wenn deren Aufgabe dieselbe ist, gibt es doch diverse Modelle. Natürlich kommt es auf Sie an, welcher Topf Ihnen am Ende zusagt. Wir stellen die vier Arten vor und Sie entscheiden, welches Modell am besten zu Ihnen passt.

Doppelwandiger Milchtopf

Das Highlight vom doppelwandigen Milchtopf ist die integrierte Wasserbad-Kammer, welche wir schon mehrfach angesprochen haben. Sie ist durch Luft isoliert und hat eine verschließbare Öffnung. Immerhin muss es möglich sein, dass Sie das Wasser im Hohlraum nachfüllen können. Das gestaltet sich aber meist recht schwierig, da die Öffnung relativ klein ist. Deshalb liefern viele Hersteller einen Trichter mit, damit Sie das Wasser leichter nachfüllen können. Etliche Modelle bieten nicht nur eine Wasserstandsanzeige, sondern auch eine Pfeifkesselfunktion. Sehr vorteilhaft zeigt sich, dass es nicht zur Gefahr eines explodierenden Ventils kommt. Immerhin liegt keines vor. Durch die Isolierung mit Luft erhalten Sie also eine schonende Erwärmung ohne Anbrennen. Einen großen Nachteil gibt es aber noch: Die Reinigung des Hohlraums ist beinah unmöglich. Immerhin erhalten Sie nur Zugang durch die kleine Öffnung, weshalb das meist sehr viel Zeit und Mühe kostet.

Die Vorteile:

+ Integrierte Wasserbad-Kammer
+ Isoliert mit Luft
+ Pfeifkesselfunktion sowie Wasserstandsanzeige
+ Schonende Erwärmung
+ Kein Risiko eines explodierenden Ventils

Die Nachteile:

– Kompliziertes Nachfüllen des Wassers
– Aufwendige Reinigung des Hohlraums

Zweiteiliger Milchtopf

Ein zweiteiliger Milchtopf kommt auch häufig als Topfset zum Einsatz, denn es handelt sich hierbei um zwei separate Töpfe, welche Sie bei Bedarf zusammenstecken können. Vorteilhaft ist, dass beide Töpfe auch separat nutzbar sind. Insofern erhalten Sie im Grunde drei Funktionen in einem. Wie Sie nun den Milchtopf nutzen? Dafür müssen Sie nur den unteren Topf mit Wasser füllen, es zum Kochen bringen und danach den oberen Topf aufsetzen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel oder wenig Wasser einfüllen. Meist liegt eine Innenskalierung vor, wo Sie die benötigte Wassermenge ablesen können. In den oberen Topf legen Sie nun die Zutaten und schon kann das Kochen beginnen. Der wohl größte Vorteil des zweiteiligen Milchtopfs ist, dass sich die Reinigung deutlich leichter gestaltet. Immerhin können Sie die beiden Töpfe auseinandernehmen. Auch das Befüllen mit Wasser gestaltet sich unkomplizierter. Dafür erhalten Sie aber keine Wasserstandsanzeige oder eine Dampfpfeife, die Sie im Grunde auch nicht benötigen. Es gibt aber auch einige Nachteile, angefangen damit, dass Sie eine längere Kochzeit einplanen müssen. Aber auch das erhöhte Gewicht und der allgemeine Platzbedarf sind deutlich größer.

Die Vorteile:

+ 3-in-1-Funktion
+ Töpfe separat nutzbar
+ Erleichtertes Einfüllen des Wassers
+ Simple Reinigung der Töpfe
+ Wasserstandsanzeige sowie Dampfpfeife überflüssig

Die Nachteile:

– Längere Kochzeit
– Mehr Platzbedarf
– Höheres Gewicht

Wasserbadschüssel

Eine Wasserbadschüssel ist kein Milchtopf, also nicht im klassischen Sinne. Gewiss können Sie auch in einer Wasserbadschüssel Milch oder andere Zutaten erwärmen, doch darauf ist diese nicht ausgelegt. Der Grund ist, dass es sich lediglich um eine metallenere Schüssel handelt, welche Sie über ein heißes Wasserbad halten. Insofern benötigen Sie also noch einen Topf mit heißem Wasser oder lassen das Wasser in einem Wasserkocher aufkochen und geben es dann in eine separate Schüssel. Nachteilig ist also, dass Sie die Schüssel während des gesamten Vorgangs festhalten müssen. Sie können jene nicht einfach einmal allein lassen. Besonders dann, wenn der Topf/die Schüssel mit dem heißen Wasser zu groß ist. Dafür haben Sie es aber bei der späteren Reinigung deutlich leichter, denn genauso wie beim zweiteiligen Milchtopf können Sie auch die Wasserbadschüssel einzeln reinigen, oftmals auch in der Spülmaschine.

Die Vorteile:

+ Individuell einsetzbar
+ Leichte Reinigung
+ Einfaches Befüllen mit Wasser

Die Nachteile:

– Muss durchgängig gehalten werden
– Benötigt einen Topf oder eine andere Schüssel mit heißem Wasser
– Oftmals umständlicher

Milchkanne

Die Milchkanne wird gerne in einem Atemzug mit dem Milchtopf genannt, dabei haben die beiden Arten beinah nichts gemeinsam. Der Grund ist, dass sich die Milchkanne nur bedingt für die Zubereitung eignet. Immerhin ist die Milchkanne eigentlich auf die Nutzung gemeinsam mit einer Kaffeemaschine ausgelegt, wenn Sie dort Milch aufschäumen möchten. Gewiss könnten Sie eine Milchkanne auch über ein Wasserbad halten, doch dafür ist sie nicht gedacht. Zu leicht verbrennen Sie sich und außerdem ist das recht umständlich, wenn Sie die gesamte Zeit die Kanne halten müssen. Darüber hinaus passiert es schnell, dass Wasser in die Milchkanne spritzt und somit die innenliegenden Zutaten ruiniert.

Die Vorteile:

+ Ideal für Kaffeemaschinen
+ Geeignet zum Milchaufschäumen
+ Platzsparendes Design

Die Nachteile:

– Kein klassischer Milchtopf
– Nicht für den Einsatz auf den Herd gedacht
– Führt leicht zu Verbrennungen
– Umständliche Handhabung

Kein Milchtopf zur Hand – Wie verhindern Sie das Überkochen?

In einer modernen Küche gehört ein Simmertopf einfach dazu und vielleicht haben wir Sie von den Vorteilen überzeugt. Sollten Sie aber noch keinen Milchtopf besitzen und wollen Milch kochen, gibt es einige Tricks, welche Ihnen helfen, damit die Milch nicht schon nach wenigen Minuten über den Topfrand hinaus überkocht. Es gibt einige Lebensmittel, die dagegen helfen. Darunter fallen Zucker sowie kaltes Wasser. Aber auch ein Butterrand verhindert, dass die Milch über den Rand schäumt. Sie bemerken aber schnell, dass das deutlich mehr Aufwand ist. Außerdem kann es den Geschmack der Milch verfälschen, wenn Sie solche Lebensmittel einsetzen. Wir legen Ihnen deshalb den Milchtopf nahe.

Kaufkriterien – Worauf ist zu achten?

Eigentlich sollte der Kauf eines Milchtopfs doch kein großer Akt sein, denken Sie sich. Damit liegen Sie nicht ganz verkehrt, denn wissen Sie, was beim Kauf wichtig ist, können Sie schnell das passende Modell auswählen. Selbstverständlich hilft Ihnen auch unser Test, denn hier haben wir die besten Produkte unter die Lupe genommen. Dennoch zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen, Schritt für Schritt.

  1. Schritt 1: Die Bedürfnisse

    Überlegen Sie sich für was der Milchtopf eigentlich zum Einsatz kommt. Was wollen Sie vorwiegend darin zubereiten? Zum Beispiel Schokolade, Milch, Saucen oder auch Brei. Je nach Zutat könnte sich ein anderer Simmertopf besser eignen. Außerdem spielen die Bedürfnisse auch hinsichtlich des Fassungsvermögens eine große Rolle. Je mehr Familienmitglieder Sie mit dem Milchtopf verköstigen wollen, desto größer muss er sein. Von daher sollten Sie auch Ihre Familie nicht aus den Augen lassen. Sollten viele unterschiedliche Faktoren zusammenkommen, ist es vorteilhaft, wenn Sie jene aufschreiben. Gewiss ist es nur ein einfacher Milchtopf, doch sicherlich wollen Sie direkt am Anfang das richtige Modell kaufen.

  2. Schritt 2: Das Fassungsvermögen

    Das Herzstück eines guten Milchtopfs ist das Fassungsvermögen, welches auch als Volumen bezeichnet wird. Kaufen Sie niemals einen Simmertopf, bei dem Sie nicht das Fassungsvermögen überprüft haben. Nun kommt es natürlich darauf an, wie groß die Portionen ausfallen sollen, welche Sie im Milchtopf zubereiten. Nutzen nur Sie das Modell, dann benötigen Sie kein großes Volumen. 1,5 bis 1,7 Liter sind vollkommen ausreichend. Für je mehr Personen Sie etwas im Milchtopf zubereiten, desto höher sollte das Fassungsvermögen steigen. Das Problem ist, dass Sie im Handel nur selten Modelle antreffen, welche weit über 1,7 Liter reichen. Milchtöpfe sind oftmals ein weniger kleiner. In der Gastronomie gibt es aber Angebote, welche bis zu sechs Litern fassen. Suchen Sie einen solchen Topf, müssen Sie sich schon im Fachhandel nachschauen. Ansonsten empfehlen wir, wählen Sie nicht das kleinstmögliche Modell. Lieber ein wenig größer, damit Sie es auch vielfältig einsetzen können.

  3. Schritt 3: Das Material

    Ein guter Milchtopf besteht immer aus Metall, doch nun ist die Frage, welches Metall. Die meisten Hersteller setzen auf Edelstahl, denn das hat zahlreiche Gründe. Angefangen damit, dass Edelstahl sehr robust ist. Es ist auch kein Problem, sollte Ihnen der Topf einmal aus den Fingern gleiten. Es zeigen sich nicht sofort irgendwelche Beschädigungen. Zugleich ist Edelstahl aber auch sehr hygienisch, wobei Sie die meisten Modelle direkt in der Spülmaschine waschen können. Dadurch sparen Sie sich viel Arbeit und Zeit. Selbst backofenfest ist Edelstahl. Der Nachteil ist, dass das Metall relativ schwer ist. Neben Edelstahl gibt es noch Aluminium. Es ist ein leichteres Metall und darüber hinaus noch günstiger. Wünschen Sie sich also einen preiswerten Simmertopf, dann ist Aluminium die richtige Wahl. Vorteilhaft ist, dass Aluminium eine bessere Wärmeleitfähigkeit mitbringt, als es bei Edelstahl der Fall ist. Es gibt aber auch zwei große Nachteile. Auf der einen Seite können Sie Aluminiumtöpfe nicht auf Induktionskochfeldern nutzen. Auf der anderen Seite haben die Töpfe eine relativ kurze Lebensdauer. Am Ende bleibt es also Ihnen überlassen, welches Metall Sie begeistert.

  4. Schritt 4: Der Deckel

    Im Handel gibt es Modelle mit oder ohne Deckel. Wir empfehlen einen Milchtopf mit Deckel, denn das hat viele Gründe. Vor allem, wenn Sie Energie sparen wollen, sollten Sie nicht auf einen Deckel verzichten. Der Grund ist, dass die Hitze des Topfs direkt nach oben zieht und somit „verschwindet“. Haben Sie aber einen Deckel aufgesetzt, bleibt die Hitze im Inneren, wodurch Sie weniger Energie verbrauchen müssen. Selbst bei kleinsten Einstellungen bleibt der Inhalt wunderbar warm. Insofern sparen Sie auf Dauer Geld. Ein Deckel ist aber nicht nur gut für Ihren Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Indem Sie weniger Energie verbrauchen, tun Sie der Umwelt etwas Gutes. Nicht zu vergessen ist, dass Sie mit einem Deckel den Inhalt auch schneller erwärmen. Allerdings gibt es einen großen Nachteil, denn Sie müssen die Zutaten öfter umrühren. Dafür müssen Sie immer den Deckel abnehmen, wodurch wiederum die Hitze verloren geht. Deshalb haben sich viele Hersteller gegen einen Deckel entschieden. Überwiegen für Sie aber die Vorteile und Sie haben auch nichts dagegen, öfter einmal den Deckel anzuheben, dann sollten Sie sich für ein Modell mit Deckel entscheiden.

  5. Schritt 5: Der Henkel

    Kaufen Sie niemals einen Milchtopf, der keinen Griff besitzt. Der Henkel ist eine große Hilfe und kann Ihnen den Umgang mit dem Topf massiv erleichtern. Dabei bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie sich für einen Stab- oder Rundhenkel entscheiden. Ein Stabgriff hat dabei den Vorteil, dass jener weiter vom Topf entfernt ist, weshalb er nicht so heiß wird. Generell sollten Sie aber darauf achten, dass der Henkel während der Zubereitung nicht zu warm wird. Gut ist, wenn der Henkel aus einem nicht wärmeleitenden Material besteht. Ansonsten müssten Sie immer einen Topflappen verwenden, um den Griff zu berühren. Ebenfalls vorteilhaft ist, wenn der Henkel ergonomisch geformt ist. Das erleichtert den Umgang mit dem Milchtopf enorm. Außerdem sind backofenfeste Materialien nützlich. Eine etwas andere Art ist ein abnehmbarer Griff. Wie der Name schon sagt, können Sie jenen vom Topf abnehmen. Das spart Ihnen auf dem Herd oder auch im Backofen Platz.

  6. Schritt 6: Der Ausgießer

    Genauso wie auf einen Griff, sollten Sie auch nicht auf einen Ausgießer verzichten. Es gibt dabei die Wahl zwischen einem Ausgießer oder einem Schüttrand. Beides ist vorteilhaft, denn jene erlauben das einfache Ausgießen aus dem Topf. Das ist vor allem bei flüssigen Zutaten notwendig. Achten Sie darauf, dass sich der Ausgießer seitlich vom Griff befindet. So können Sie den Milchtopf bequem halten und gleichzeitig die Flüssigkeiten herausschütten. Alternativ greifen Sie zu einem breiten Schüttrand.

  7. Schritt 7: Die Funktionen

    Ein Milchtopf kann verschiedene Funktionen haben? Das ist vielleicht ein wenig falsch formuliert, denn es handelt sich eher um bestimmte Eigenschaften. Besonders wichtig ist, dass der Milchtopf spülmaschinenfest ist. Ansonsten müssten Sie den Topf nach jedem Einsatz per Hand reinigen. Natürlich ist das kein Problem, kostet aber Zeit und Mühe. Einfacher ist, wenn Sie den Simmertopf in die Spülmaschine stellen und jene die Arbeit übernimmt. Achten Sie aber darauf, dass Sie den Topf vor dem Wegpacken gründlich trocknen, um Rost zu vermeiden. Sollten Sie hingegen einen Induktionsherd besitzen, muss der Topf selbstverständlich induktionsfähig sein. Ansonsten kann er auf dem Herd nicht genutzt werden. Ebenfalls vorteilhaft ist die Backofen-Eigenschaft. Das heißt, Sie dürfen das Modell in den Backofen stellen, ohne dass irgendwas passiert. Wieso Sie den Milchtopf in den Backofen stellen sollten? Zum Beispiel, um den Inhalt warmzuhalten, ohne ihn ständig auf dem Herd stehen zu haben.

  8. Schritt 8: Der Hersteller

    Einfach irgendeinen Milchtopf gekauft? Zwar ist das machbar, doch wir raten Ihnen davon ab. Informieren Sie sich zunächst über den Hersteller, den dessen Werte sagen viel darüber aus, ob Sie einen guten Simmertopf kaufen oder nicht. Ein guter Hersteller bietet Ihnen nicht nur die zweijährige, gesetzliche Gewährleistung, sondern auch eine Garantie. Das ist ein Zeichen eines seriösen Unternehmens, achten Sie jedoch auf die Garantieleistungen. Ansonsten können Sie sich über die offizielle Webseite über den Hersteller informieren. Welchen Werten folgt er, hat er irgendwelche Referenzen vorzuweisen oder wie läuft die Qualitätsprüfung ab. Denken Sie, dass das alles ein wenig viel Arbeit für einen simplen Milchtopf ist, liegen Sie verkehrt. Das bemerken Sie spätestens, wenn Ihr Topf nicht mehr das macht, was Sie wollen. Zum Beispiel verformt sich der Boden, was am Ende dazu führt, dass sich der Topf nicht mehr gleichmäßig erhitzt. Hätten Sie vorher auf den Hersteller und dessen Qualität geachtet, wäre Ihnen das nun nicht passiert. Außerdem sparen Sie sich Geld, wenn Sie nicht ständig einen neuen Milchtopf kaufen müssen.

  9. Schritt 9: Die Qualität

    Die allgemeine Qualität setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen, wie dem Material oder dem Hersteller. Überprüfen Sie die Qualität deshalb in Ruhe und schauen Sie sich den Simmertopf prüfend an. Bemerken Sie irgendwelche Beulen, Kratzer, schlecht geschweißte Nähte oder ähnliches? Alles, was irgendwie nicht ganz korrekt aussieht, ist ein Hinweis darauf, dass die Qualität nicht perfekt ist. Kaufen Sie auf keinen Fall irgendeinen Topf, welcher keine hohe Qualität mitbringt. Vielleicht bemerken Sie am Anfang die Qualitätseinbusse noch nicht, doch mit den Monaten bestimmt. Vor allem Kratzer stellen ein großes Problem dar, denn dort setzen sich Lebensmittelreste ab. Das ist unhygienisch und unschön anzusehen. Achten Sie deshalb direkt darauf, ob eine hohe Qualität vorliegt.

  10. Schritt 10: Der Preis

    Am Ende gibt es nur noch ein Kriterium unter die Lupe zu nehmen: den Preis. Die meisten Interessenten gehen gleich vor, denn jene suchen nach dem günstigsten Modell. Überraschend ist das nicht, denn ein Milchtopf kommt nicht jeden Tag zum Einsatz. Weshalb sollten Sie dafür also mehr Geld als nötig ausgeben? Wir sagen nicht, dass ein günstiger Topf schlecht sein muss. Ganz im Gegenteil, denn es gibt auch günstige und gute Angebote. Allerdings ist es besser, wenn Sie sich nicht nur vom Preis leiten lassen. Geld sparen ist gut, doch funktioniert der Milchtopf nicht so, wie er soll, haben Sie dennoch umsonst Geld aus dem Fenster geworfen. Das verhindern Sie, indem Sie die oben genannten Kriterien in den Vordergrund stellen. Achten Sie zunächst auf die Schritte eins bis neun, bevor Sie sich überhaupt mit dem Preis auseinandersetzen. Ein wenig anders sieht es aus, wenn Sie ein festes Budget haben. Nun helfen Ihnen die Online-Shops weiter, denn oftmals können Sie einen Filter einfügen, wo Produkte bis zu einem bestimmten Preis angezeigt werden. So kommen Sie gar nicht in Versuchung einen Milchtopf zu kaufen, welcher teurer ist.

    Tipp: Unser Tipp, um einen günstigen und zugleich guten Milchtopf zu bekommen, ist simpel, denn zunächst schauen Sie sich die Eigenschaften der verschiedenen Modelle an. Stellen Sie eine kleine Liste von Produkten zusammen, welche Ihnen gefallen. Ignorieren Sie dabei den Preis. Erst, wenn Sie alles genau geprüft haben und mehrere Modelle auf Ihrer Liste stehen, können Sie das günstigste Angebot wählen. So gehen Sie sicher, dass der Topf alles mitbringt, was Sie sich wünschen, Sie aber dennoch nicht viel Geld ausgeben.

Extraschritt: Das Design

Eigentlich sollte die Suche nach dem perfekten Milchtopf abgeschlossen sein, doch es gibt noch eine Kleinigkeit, die im Grunde keine Rolle spielt: das Design. Dennoch achten viele Interessierte darauf, wie der Simmertopf überhaupt aussieht. Wichtig für den späteren Umgang ist das nicht. Das Design kann aber ein essenzielles Kriterium darstellen, wenn Sie den Milchtopf offen in der Küche stehen haben möchten. Nun könnte ein „schlechtes“ Design schnell für miese Stimmung sorgen. Beliebt sind Retro-Milchtöpfe. Sie haben ein liebliches Design und sorgen für einen Hingucker in der Küche. Sie können sich aber auch für die moderne Variante entscheiden. Hinsichtlich des Designs bleibt es also Ihnen überlassen, was Ihnen gefällt oder nicht.

Blitzblank – Die schnelle Reinigung des Milchtopfs
Nach dem Einsatz des Milchtopfs ist es an der Zeit, dass Sie ihn reinigen. Am einfachsten fällt die Reinigung bei den zweigeteilten Milchtöpfen, denn hier können Sie einfach die einzelnen Töpfe auseinandernehmen und danach spülen. Im Idealfall haben Sie sich für einen Simmertopf entschieden, welcher spülmaschinenfest ist. Das heißt für Sie, dass Sie sich keine Gedanken über die Reinigung machen müssen. Stellen Sie den Topf einfach in die Spülmaschine und er wird darin von den Wasserstrahlen sowie dem Spülmittel gesäubert. Im Anschluss erhalten Sie einen sauberen Milchtopf, welcher bereit für den nächsten Einsatz ist. Sollte eine Spülmaschinenreinigung nicht erlaubt sein, müssen Sie selbst zur Tat schreiten.

Die Reinigung ist an sich nicht sonderlich schwer. Der Hauptgrund dafür ist, dass im Milchtopf nichts anbrennt oder festkocht. Es kann lediglich passieren, dass irgendwelche Reste im Topf festtrocknen. Das ist aber keine große Schwierigkeit. Sie benötigen nur einen Lappen, etwas warmes Wasser und bei Bedarf noch einige Tropfen Spülmittel. Danach können Sie sich auch direkt an die Arbeit machen. Feuchten Sie den Lappen an, geben Sie das Spülmittel darauf und säubern die den Topf von Innen und Außen. Sollten die Reste fest angetrocknet sein, können Sie das warme Wasser auch in den Topf geben und alles etwas einweichen lassen. Dadurch sparen Sie sich später die komplizierte Reinigung. Danach müssen Sie den Milchtopf eigentlich nur noch auswischen.

Gewiss wirkt es bei eingetrockneten Resten verlockend, wenn Sie mit Stahlwolle oder auch Scheuermilch zur Tat schreiten, doch wir raten davon ab. Durch zu aggressive Reinigungsmittel kann es passieren, dass Sie die Oberfläche des Topfs dauerhaft beschädigen. Schnell zeigen sich kleine Risse oder sogar Löcher, welche zu einem großen Problem werden. Der Grund ist, dass sich solche Einkerbungen perfekt für Reste von Lebensmitteln eignen. Sie setzen sich ab und können nicht ganz so leicht entfernt werden. Und was sind Lebensmittelreste auf jeden Fall? Ein wunderbarer Brutplatz für Bakterien und Keime, wodurch sie sich immer weiter vermehren. Benutzen Sie den Topf nun das nächste Mal, nehmen Sie diese Verschmutzungen über die Zutaten im Inneren auf. Deshalb sollten Sie sanft bei der Reinigung vorgehen.

Haben Sie sich für einen doppelwandigen Milchtopf entschieden, müssen Sie auch den Hohlraum von Zeit zu Zeit säubern. Leider ist das nicht ganz so unkompliziert, da Sie den oberen Topf nicht einfach abnehmen können. Bei der Reinigung des Hohlraums sollten Sie keine Reinigungsmittel einsetzen, denn die Reste bekommen Sie später nur schwer heraus. Verwenden Sie lieber natürliche Mittel, wie zum Beispiel Zitronensäure, um Kalkreste im Topf den Kampf anzusagen. Die Reinigung geht meist folgendermaßen vonstatten: Entfernen Sie das Wasser über die Öffnung, geben Sie frisches Wasser und Zitronensäure hinzu, halten Sie das Loch zu und schütteln erst einmal ordentlich. Hilfreich ist auch, wenn Sie das Wasser nun aufkochen lassen, damit sich der Kalk löst. Danach gießen Sie das Reinigungswasser einfach ab. Spülen Sie noch ein paar Mal mit frischem Wasser nach und danach sind Sie auch schon fertig.

Rost:
Viele Töpfe werden als „rostfrei“ beworben, doch das ist nicht ganz korrekt. Es handelt sich eher um Modelle, welche wesentlich rostresistenter sind. Insofern setzt sich nicht so schnell Rost ab, wie bei anderen Töpfen. Deshalb sollten Sie den Rost nicht herausfordern. Das heißt, nach der Reinigung sollten Sie sichergehen, dass der Topf auch wirklich trocken ist. Bei Bedarf wischen Sie mit einem Küchentuch noch einmal nach.

Richtig gelagert

Nur selten kommt ein Milchtopf jeden Tag zum Einsatz. Meist benötigen Sie ihn nur bei speziellen Rezepten oder Anlässen. Brauchen Sie den Milchtopf aktuell nicht, stellen Sie ihn richtig weg. Wichtig ist, dass Sie den Milchtopf vor der Lagerung gründlich säubern und trocknen. Ansonsten könnten sich Bakterien in der Zeit der Lagerung verbreiten oder auch Rost entsteht. Deshalb sorgfältig reinigen und anschließend trocknen. Bei der Lagerung ist zu empfehlen, dass der Topf nicht irgendwo steht, wo er aus Versehen herunterfallen könnte. Das heißt, beispielsweise ein Regal, wo Sie ihn beim Herunternehmen von anderen Gegenständen mit herunterziehen. Fällt der Milchtopf nämlich auf den Boden, können sich schnell Dellen oder Beulen zeigen. Das beeinflusst die Funktionstüchtigkeit des Simmerstopfs extrem. Idealerweise entscheiden Sie sich für einen Schrank. Wichtig ist auch, dass Kinder nicht an den Milchtopf gelangen. Gern wird er für irgendwelche Backexperimente in der Spielküche missbraucht, was auf Dauer zu Beschädigungen führen kann. Deshalb immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Möchten Sie den Milchtopf über einen längeren Zeitraum nicht benutzen, muss er einen sicheren Lagerplatz erhalten. Praktisch ist, wenn Sie den Lieferkarton aufgehoben haben. Der Gedanke dahinter ist, dass Sie dadurch verhindern, dass der Topf übermäßig verschmutzt. Dennoch empfehlen wir immer, dass Sie den Milchtopf vor der Nutzung noch einmal kurz mit Wasser ausspülen. Ob er nun für Wochen in der Abstellkammer stand oder auch nur im Regal. So spülen Sie Staub hinfort und erhalten einen klaren und reinen Simmertopf. Sollten Sie den Lieferkarton nicht mehr besitzen, ist das auch kein Problem. Immerhin gibt es im Handel einfache Kunststoff- oder Pappkartons, welche Sie für den Milchtopf nutzen können. Selbst eine simple Plastiktüte reicht vollkommen aus, um Ihren Topf vor den Umwelteinflüssen sowie den Schmutz zu bewahren. Weiteres gibt es bei der Lagerung nicht zu beachten.

Feuchtigkeit:
Bei der Lagerung ist aber auch zu beachten, dass Sie den Milchtopf fernab von Feuchtigkeit aufbewahren. Wie wir bereits erwähnt haben, ist Feuchtigkeit ein großes Problem, auch, wenn der Milchtopf angeblich rostfrei ist. Dennoch müssen Sie Rost nicht provozieren und sollten den Topf am besten fernab von irgendwelcher Feuchtigkeit aufbewahren.
Her mit dem Milchtopf!
Übergekochte Milch, angebrannte Sauce oder ein verklumpter Brei sind leider keine Seltenheit, wobei das weniger mit den Lebensmitteln an sich zu tun hat. Stattdessen spielt der verwendete Topf eine wichtige Rolle, denn dadurch, dass die Hitze der Herdplatte direkt auf die Zutaten trifft, ist es nicht überraschend, dass diese irgendwann überkochen oder anbrennen. Das können Sie verhindern, indem Sie sich für einen Milchtopf entscheiden. Der Milchtopf ist nicht nur, wie der Name vermuten lässt, für Milch geeignet. Er kann auch für alle anderen Lebensmittel und Gerichte verwendet werden, welche schnell anbrennen oder überkochen. Das ist dem besonderen Aufbau zu verdanken, denn ein Milchtopf arbeitet mit einem Hohlraum, worin Sie Wasser aufkochen. Insofern befinden sich die Zutaten über dem Wasserbad und nicht direkt der Herdplatte. Das ist deutlich schonender für die Lebensmittel und Sie müssen auch nicht ständig am Herd stehen. Entscheiden Sie sich deshalb für einen Milchtopf, der Ihnen das Leben deutlich erleichtern wird!