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Klimageräte – Zuhause und im Auto im Einsatz

Kaufberatung

Ein sonniger Tag ist etwas Wundervolles, bis es die Sonne zu gut meint. Sie brennt unerbittlich vom Himmel, wodurch die Temperaturen immer weiter ansteigen. Schon bald wollen Sie sich nicht mehr draußen aufhalten und flüchten in Ihr Heim. Doch auch hier kriecht die Hitze durch jeden noch so kleinen Schlitz. Schieben Sie dieser einen Riegel vor, indem Sie sich für ein Klimagerät entscheiden. Dessen Hauptaufgabe ist das Abkühlen von Räumen, sodass Sie auch den schlimmsten Sommer entspannt überstehen können. Natürlich gibt es im Handel mehr als genug Klimaanlagen, die am liebsten sofort bei Ihnen zu Hause einziehen würden. Doch nicht so schnell, denn es gibt viele Kleinigkeiten zu beachten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch unseren Klimageräte-Test sowie unseren Ratgeber das perfekte Modell für Ihren Bedarf finden.

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Was ist eine Klimaanlage?

Die unterschiedlichen Arten von Klimageräten

Die Einsatzbereiche moderner Klimaanlagen

Klimaanlage – Worauf ist zu achten?

Eine Klimaanlage für Ihr Fahrzeug

Die verschiedenen Klimageräte fürs Auto

Ihr Klimagerät reinigen

Einige abschließende Worte

Was ist eine Klimaanlage?

Ein Klimagerät hat viele unterschiedliche Namen, doch die Aufgabe dahinter ist immer dieselbe: das Abkühlen einer Räumlichkeit. In den letzten Jahren sind die Temperaturen auch in Europa immer weiter angestiegen, sodass auch leicht die 40 Grad Marke geknackt wurde. Das ist mehr als unangenehm, weshalb nun die Klimaanlage zum Einsatz kommt. Dessen Aufgabe ist in erster Linie, die heiße Luft aus dem Raum zu entfernen und gleichzeitig mit kalter Luft zu ersetzen. Es findet also eine Art Austausch statt. Die warme Luft wird herausgeblasen, die kühle Luft in den Raum geleitet. Allmählich nimmt die Temperatur im Zimmer ab und Sie fühlen sich deutlich wohler.

Viele moderne Klimageräte bieten aber nicht nur das Herunterkühlen eines Raums, sondern auch die Aufwärmung. Weshalb Sie sich einen warmen Raum wünschen sollten? Diese Funktion ist im Winter sinnvoll, besonders in alten Gebäuden, wo die Heizungen nicht mehr die nötigen Temperaturen erreichen. Sie können die Klimaanlage also auch zum Heizen nutzen, damit Sie im Winter nicht frieren. Ebenfalls sehr beliebt ist, dass die Luft nicht nur gekühlt/gewärmt, sondern gleichzeitig gereinigt wird. In der Luft befinden sich nämlich viele unterschiedliche Schadstoffe, wie zum Beispiel Staub und Schmutz. Jene würden Sie einfach einatmen, was nicht gut für Ihre Gesundheit ist. Ein Klimagerät reinigt die Luft, sodass Sie deutlich besser atmen können. Das ist besonders hilfreich bei Personen, welche unter Allergien leiden. Je nach Gerät ist es aber auch möglich, dass der Raum entweder entfeuchtet oder befeuchtet wird. Zu trockene oder feuchte Raumluft kann nämlich dem Mauerwerk schaden und ist auch nicht gerade gesund für Menschen. Gewiss gibt es auch andere Möglichkeiten, wie Sie die Raumfeuchtigkeit regulieren können, doch ist es möglich, dass Sie das gemeinsam mit der Abkühlung/Beheizung durchführen, sparen Sie sich viel Arbeit.

Aber auch bezüglich des Einbaus erhalten Sie viele Vorteile. Immerhin gibt es aktuell zig unterschiedliche Arten, weshalb ein Einbau nicht immer notwendig ist. Es gibt auch mobile Klimaanlagen, welche Sie bei Bedarf wieder wegpacken können. Gerade in preislicher Hinsicht sind solche Modelle deutlich günstiger. Wünschen Sie sich aber ein eingebautes Klimagerät, sollten Sie das einem Profi überlassen. Er stellt sicher, dass alles richtig funktioniert und Sie am Ende nur noch das Gerät einschalten müssen. Natürlich müssen Sie dafür einige Voraussetzungen erfüllen. Wir müssen wohl kaum erwähnen, dass es Klimaanlagen nicht nur für Ihr Heim gibt, sondern auch für Fahrzeuge. Gerade in den heißen Sommermonaten könnten auch offene Fenster nicht ausreichen, weshalb eine eingebaute Klimaanlage dafür sorgt, dass Sie auch längere Touren überstehen. Darauf gehen wir aber später genauer ein, jetzt beschäftigen wir uns erstmal mit den Klimaanlagen für Ihr Zuhause.

Die unterschiedlichen Arten von Klimageräten

Über die Jahre hinweg haben sich viele neue Arten von Klimaanlagen entwickelt, weshalb wir uns jene einmal genauer anschauen. Welche Art für Sie geeignet ist, können wir nicht beurteilen. Es kommt ganz darauf an, was Sie von den Geräten erwarten, wo Sie jene einsetzen oder welche Gegebenheiten vorliegen. Allgemein werden in Deutschland pro Jahr etwa 140.000 Klimageräte verkauft, wobei der Großteil davon mobile Klimaanlagen sind. Oftmals werden jene im Baumarkt oder dem Elektro-Discounter erworben, doch auch das Internet ist sehr beliebt. Wir zeigen Ihnen jetzt, zwischen welchen Arten Sie sich entscheiden müssen.

Monoblock-Gerät

Ein wahrer Klassiker ist das Monoblock-Gerät, welches sehr beliebt ist. Es handelt sich dabei um mobile Klimaanlagen, die Sie im Grunde überall einsetzen können. Die Funktion dahinter ist mit einem Kühlschrank zu vergleichen. Der einzige Unterschied ist, dass nicht der Kühlschrankinhalt gekühlt wird, sondern der gesamte Raum. Das hat zur Folge, dass Monoblock-Geräte relativ viel Strom benötigen. Natürlich muss die warme Luft, welche aufgenommen wurde, wieder abgegeben werden. Dafür wird ein Monoblock-Gerät mit einem etwa 14 Zentimeter langen Schlauch geliefert. Dieser Schlauch wird übers Fenster ins Freie gelegt, sodass die heiße Luft direkt rausgeblasen werden kann. Wichtig ist, dass diese Stelle gut abgedichtet wird. Immerhin würde ansonsten die warme Außenluft nach Innen dringen. Je schlechter Sie abgedichtet haben, desto mehr warme Luft dringt ein und desto mehr muss das Monoblock-Gerät arbeiten. Dementsprechend steigt der Energieverbrauch an. Insofern sind Monoblock-Anlagen deutlich aufwendiger, als Sie vielleicht am Anfang denken.

Wir möchten aber nicht nur von den Nachteilen sprechen, sondern eine mobile Klimaanlage bringt auch viele Vorteile mit. In erster Linie ist keine Installation notwendig, denn sie kann überall eingesetzt werden. Einfach Schlauch hinauslegen und Stecker einstecken und schon beginnt das Gerät mit seiner Arbeit. Außerdem sind die meisten mobilen Klimageräte darauf ausgelegt, dass diese gleichzeitig die Luft entfeuchten. Besonders praktisch im heißen und schwülen Sommer. Nicht zu vergessen ist, dass Sie für den Einbau des Monoblock-Geräts keinen Profi benötigen. Sogar Anfänger können das Gerät direkt aufbauen und nutzen. Der abschließende Vorteil ist, dass die mobile Klimaanlage im Vergleich zu den anderen Modellen deutlich günstiger ist.

  • Preiswerter im Kauf
  • Viele unterschiedliche Angebote
  • Leichte Installation
  • Jederzeit und überall einsetzbar
  • Gleichzeitige Entfeuchtung von Räumen
  • Hoher Stromverbrauch
  • Benötigt eine genaue Abdichtung
  • Geringe Effizienz
  • In Hinblick auf den Einbruchsschutz eher problematisch

Splitgerät

Splitgeräte sind die Weiterführung der mobilen Angebote, wobei jene fest installiert werden. Insofern können Sie die Klimaanlage nicht einfach selbst einbauen, sondern Sie benötigen einen Profi. Ebenfalls nachteilig zeigt sich, wenn Sie gerade keinen Neubau vornehmen. Die Nachrüstung eines Splitgeräts kann relativ aufwendig und teuer sein. Der Grund ist, dass die Außenwand für die zu verlegenden Leitungen durchbohrt werden muss. Außerdem ist es notwendig, dass das Kondensat abgeführt wird. Dafür beschäftigen wir uns kurz mit der Funktionsweise der Splitgeräte. Solche Geräte arbeiten mit einem Kompressor. Er ist durch eine dünne Leitung mit dem Kühlmittel sowie dem Kühlteil, welcher auch als Verdampfer bezeichnet wird, verbunden. Das liegt natürlich alles im Inneren des Geräts. Der Vorgang ist nun sehr einfach: die warme Luft wird zum Kompressor geleitet und vom Kühlmittel und Kühlteil abgekühlt. Danach wird die warme Luft abgeleitet und die kühle Luft zurück ins Haus geführt. Der große Vorteil eines Splitgeräts ist, dass Sie kein offenes Fenster oder etwas ähnliches benötigen. Haben Sie das Splitgerät fest installiert, läuft dies alles über die Leitungen, welche in den Wänden verlegt sind.

Die geringen Abmessungen sprechen ebenso für diese Art von Klimaanlage, denn im Vergleich zum Monoblock-Angebot sind Splitgeräte deutlich platzsparender. Auch Ihr Geldbeutel und die Umwelt werden geschont. Im Einkauf und der späteren Installation sind Splitgeräte zwar teurer, doch in der eigentlichen Nutzung deutlich stromsparender. Aber auch die Effizienz spricht für eine Splitanlage, denn von außen strömt keine warme Luft nach. Dadurch kann deutlich schneller und effektiver gekühlt werden. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass sich Splitgeräte deutlich leiser zeigen. Immerhin befindet sich der Kompressor an der Außenwand, wovon Sie nicht viel mitbekommen. Innen ist es einfach wunderbar kühl, ganz ohne eine große Lärmbelästigung. Zu den Splitgeräten zählen aber auch die Multisplitanlagen. Im Grunde sind jene wie herkömmliche Splitgeräte, der einzige Unterschied ist, dass es mehrere Ausgangspunkte gibt. Insofern können mehrere Räume durch ein Gerät gekühlt werden.

  • Auf lange Sicht geringerer Stromverbrauch
  • Effektiver als mobile Klimaanlagen
  • Im Betrieb deutlich leiser
  • Mit Multisplitanlagen mehrere Räume kühlen
  • Auf Dauer sparen Sie Geld
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Montage ist sehr aufwendig
  • Einbau muss ein Profi übernehmen
  • Abführung des Kondensats notwendig

Wärmepumpe

Mit einer Wärmepumpe verbinden Sie nicht gerade die Kühlung eines Raums, doch das ist möglich. Natürlich sind nicht alle Wärmepumpen darauf ausgelegt, dass Sie jene auch als Klimaanlage einsetzen können. Sie benötigen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, welche reversible ist. Das heißt, der gesamte Vorgang kann umgekehrt werden. Insofern sorgt die Wärmepumpe nicht nur für kuschelig-warme Temperaturen im Winter, sondern kann im Sommer auch eine Abkühlung verschaffen. Dabei fungieren die Fußbodenheizung oder ein separater Gebläsekonvektor als Kühlelement. Es ist aber auch möglich, dass Sie Wasser-Wasser- oder Erdwärmepumpen in eine Klimaanlage verwandeln. Praktisch: Solche Geräte kühlen auch ohne einen erhöhten Energieeinsatz. In Fachkreisen wird von der passiven oder auch stillen Kühlung gesprochen. Der größte Vorteil ist natürlich, dass es sich bei einer Wärmepumpe um eine umweltfreundliche Alternative handelt. Immerhin wird jene mit erneuerbarer Energie versorgt. Das hält die Betriebskosten im Vergleich zu den anderen Arten recht gering. Zwar sind Wärmepumpen in der Anschaffung nicht gerade günstig, doch der Staat gibt Förderungen aus. Das macht diese Methode umso attraktiver. Dabei ist es unwichtig, welche Art von Wärmequelle Sie besitzen. Für alle Arten gibt es die passende Pumpe, welche im gleichen Atemzug auch kühlen kann. Außerdem arbeiten die Geräte sehr leise.

Dennoch bringt die Wärmepumpe auch einige Nachteile mit, angefangen bei den hohen Anschaffungskosten. Auch, wenn Sie eine Förderung erhalten, sind Wärmepumpen kein Schnäppchen. Sie kosten deutlich mehr als Splitgeräte. Bedenken Sie aber dabei, dass Sie sich die Heizung sparen können, denn Wärmepumpen bieten zwei Funktionen in einem. Ebenfalls nachteilig ist, dass Wärmepumpen längere Vorlaufzeiten zum Kühlen benötigen. Sie können also nicht von der einen auf die andere Minute kühlen, sondern brauchen ihre Zeit. Der Einbau gestaltet sich hingegen sehr knifflig, besonders, wenn das Gebäude schon steht. Immerhin muss nun eine komplett neue energetische Grundsanierung stattfinden. Deshalb empfehlen wir eine Wärmepumpe als Klimaanlage nur, wenn gerade ein Neubau stattfindet. Entscheiden Sie sich dabei für die Fußbodenheizungsvariante, stellen Sie schnell fest, dass die Kühlleistung nicht ganz so gut ist.

  • Kühlen und heizen in einem Gerät
  • Deutlich umweltfreundlicher wegen erneuerbaren Energien
  • Viele unterschiedliche Angebote
  • Kein hoher Energieaufwand
  • Überraschend leise
  • Benötigt viel Vorlaufzeit
  • Fußbodenheizung bietet eine geringe Kühlung
  • Einbau ist sehr aufwendig
  • Sehr hohe Kosten, doch Förderung
Die Einsatzbereiche moderner Klimaanlagen
Klimageräte gibt es wie Sand am Meer, weshalb jene in vielen unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen können. In erster Linie in Ihren eigenen vier Wänden, denn dort ist es besonders notwendig, dass eine angenehme Temperatur herrscht. Vorrangig im Schlafzimmer, denn Schlafen bei hohen Temperaturen ist eine wahre Qual. Je nach Gerät können Sie aber auch mehrere Räume kühlen, wie das Wohnzimmer oder die Kinderzimmer. Dadurch lässt sich die Sommerzeit direkt besser überstehen. Aber auch in Büros sollte nicht auf Klimaanlagen verzichtet werden. Hitze hält Sie vom effektiven Arbeiten ab und kann auf Dauer sogar zu körperlichen Beeinträchtigungen, wie Kopfschmerzen, führen. Außerdem ist es mehr als unangenehm, wenn Sie verschwitzt an Ihrem Arbeitsplatz sitzen. Mit einer Klimaanlage kühlen Sie Ihr Büro und sorgen für einen ungestörten Work-Flow. In der Werkstatt ist das nicht anders. In der Hitze konzentrieren Sie sich schwer und es kommt deutlich häufiger zu irgendwelchen Fehlern. Das kann mitunter lebensgefährlich sein. Ob eine Splitanlage oder ein mobiles Gerät, in einer Werkstatt darf eine Klimaanlage nicht fehlen. Das gilt natürlich auch für alle anderen Arbeitsplätze, wie beispielsweise Laboratorien.

Klimageräte sollten aber auch in Ladenlokalen, Restaurants, Einkaufszentren oder Vergleichbaren vorhanden sein. Im Sommer wollen Sie bestimmt nicht darauf verzichten, einkaufen zu gehen oder mit Freunden gemütlich beim Italiener zu sitzen. Unerträglich wird es, wenn keine Klimaanlage vorliegt. Möchten Sie also verhindern, dass Ihnen die Gäste und Kunden davonlaufen, installieren Sie eine Klimaanlage zur Kühlung. In Lager- und Produktionsräumen ist das richtige Raumklima hingegen für die Produkte entscheidend. Wir reden dabei nicht von Lebensmitteln, sondern eher Maschinen, Möbeln und ähnlichem. Sowohl zu viel Hitze als auch Trockenheit/Feuchtigkeit können zur Gefahr werden. Nicht mit der richtigen Klimaanlage. Ansonsten ist zu erwähnen, dass Sie mobile Geräte auch unterwegs nutzen können. Zum Beispiel in provisorischen Unterkünften oder beim Camping. Immerhin gibt es auch einige kleine Produkte, die hervorragend geeignet sind. Selbst in Festzelten sollten Sie nicht auf eine Klimaanlage verzichten, denn hier kann es oftmals sehr stickig werden. Das ist unangenehm und bringt die Partylust in jähes stocken. Eine Klimaanlage installiert und schon lässt sich das gute Leben genießen. Selbstverständlich gibt es noch sehr viel mehr Einsatzmöglichkeiten, wie Messen oder Ausstellungen. Überlegen Sie, wo Sie sich im Sommer am meisten aufhalten oder sich eine Abkühlung wünschen. Einfach nur eine passende Klimaanlage gekauft und schon können Sie das gute Leben genießen.

Klimaanlage – Worauf ist zu achten?

Es gibt viele Angebote auf dem Markt und Sie sehen in unserem Test, welche Produkte gut abgeschnitten haben. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Produkte auf für Sie geeignet sind. Der Grund ist denkbar einfach, denn jeder Mensch hat ganz eigene Vorstellungen von seiner perfekten Klimaanlage. Könnte Gerät A für Person A hervorragend sein, ist jenes für Person B vollkommen unbrauchbar. Deshalb ist es wichtig, dass wir Ihnen zeigen, worauf Sie bei Ihrem ganz persönlichen Klimagerät achten müssen.

  1. Bedürfnisse

    Der erste Punkt ist immer auf Ihre eigenen Bedürfnisse zu achten. Wie bereits erwähnt, gibt es viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Klimaanlagen, weshalb Sie sich jetzt überlegen müssen, wofür Sie eigentlich Ihr Gerät einsetzen möchten. Ob im Büro, im Gartenhäuschen, bei Ihnen zu Hause oder auch in der Werkstatt. Eine Klimaanlage kann eigentlich überall genutzt werden, wo Sie sich mehr Abkühlung wünschen. Erstellen Sie deswegen eine Checkliste und halten Sie alles darauf fest, was Ihnen zu Ihrer Klimaanlage einfällt. Zum Beispiel wollen Sie keine Wände durchlöchern, haben ein bestimmtes Budget, möchten nur einen Bereich kühlen oder wünschen sich auch die mobile Anwendung. Selbst Abmessungen, Lautstärke oder etwas Ähnliches können jetzt miteinfließen. Je mehr Sie zu Ihrer zukünftigen Klimaanlage aufschreiben, desto leichter gestaltet sich die spätere Suche. Diese Checkliste ist nämlich jetzt der Leitfaden, wonach Sie die verschiedenen Produkte prüfen.

  2. Raumgröße

    Die Raumgröße gehört zu den wichtigsten Aspekten beim Kauf einer Klimaanlage, denn Ihnen sollte bewusst sein, dass nicht alle Geräte jeden Raum kühlen können. Ist die Leistung des Klimageräts nicht hoch genug, kann auch die Raumtemperatur nicht schnell oder dauerhaft heruntergekühlt werden. Deshalb müssen Sie überlegen, in welchen Raum die Klimaanlage hauptsächlich zum Einsatz kommt. Nun ist es gut zu wissen, wie viele Quadratmeter es genau sind. Um herauszufinden, welche Leistung die Klimaanlage mitbringen muss, gibt es eine simple Faustregel: Rechnen Sie mit 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter. Natürlich kann sich die Leistung noch etwas verändern, je nach verwendeter Dämmung und der Sonneneinstrahlung. Das heißt, bei einer guten Dämmung ist eine geringere Leistung in Ordnung, wobei Sie eine erhöhte Leistung bevorzugen sollten, steht der Raum für viele Stunden im direkten Sonnenlicht. Aber auch die Lage des Zimmers ist wichtig. Beispielsweise müssen Räume im Erdgeschoss weniger gekühlt werden als Zimmer unterm Dach.

  3. Kälteleistung

    Haben Sie bei der Suche nach Ihrer Klimaanlage schon einmal die Bezeichnung „BTU“ gesehen? Dabei handelt es sich um die Kälteleistung, denn jene wird in „British Thermal Units“ angegeben. Dabei steht 1 BTU für 1.055 Joule. Zusätzlich entspricht 1 Watt genau 3.414 BTU. Die Kälteleistung ist einer der Hauptfaktoren, ob das Gerät für Ihren Raum geeignet ist oder nicht. Auch jetzt spielt die Raumgröße wieder eine wichtige Rolle, denn eine Mindestleistung von 7.000 BTU wird für Räume bis 15 Quadratmeter empfohlen. Möchten Sie einen Raum bis 25 Quadratmeter kühlen, sollte die Kälteleistung schon bei 9.000 BTU liegen. Für 35 Quadratmeter sind hingegen mindestens 12.000 BTU sinnvoll.

    (grün) Tipp: Sollte ein Raum über viele Erker, Fenstertüren oder ähnliches verfügen, muss die Kälteleistung noch einmal anziehen. Immerhin gibt es nun mehr Möglichkeiten, dass sowohl die Kälte entfliehen als auch die Wärme eindringen kann. Allgemein ist es gut, wenn die Kälteleistung immer ein wenig über dem empfohlenen Mindestmaß liegt.

  4. Stromverbrauch

    Zwar ist eine kühle Umgebung gewünscht, dennoch möchten Sie nicht viel Geld für das Gerät ausgeben. Es ist nicht überraschend, dass es in Hinblick auf den Stromverbrauch massive Unterschiede gibt. Am stromintensivsten sind mobile Klimaanlagen, wobei Sie mit Splitgeräten deutlich mehr Geld sparen. Aber auch umgebaute Wärmepumpen sind in Hinblick auf den Energieverbrauch recht sparsam. Um den Stromverbrauch unter die Lupe zu nehmen, müssen Sie auf die Energieeffizienzklasse achten. Jene reicht von A+++ bis D oder A bis G, je nach Angebot. Wir empfehlen, dass Sie kein Gerät unter der Klassifizierung A wählen. Noch besser sind A+, A++ oder A+++. Selbstverständlich sparen Sie mit A+++ den meisten Strom. Der Stromverbrauch wird aber auch davon beeinflusst, wie oft Sie das Gerät laufen lassen. Nutzen Sie es nur einige Male im Jahr, ist es nicht ganz so wichtig, dass ein geringer Stromverbrauch vorliegt. Läuft die Klimaanlage aber rund um die Uhr, dann sollten Sie darauf genaustens achten. Außerdem tut das auch der Umwelt gut, denn ein erhöhter Energieverbrauch belastet jene.

    (grün) Leistungskoeffizient: Der Leistungskoeffizient bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Stromverbrauch sowie der Kälteleistung. Das heißt, schlechte Geräte verbrauchen viel Strom, kühlen aber kaum. Im besten Fall wird wenig Strom verbraucht, dafür aber hervorragend gekühlt. Insofern empfehlen wir einen hohen Leistungskoeffizient, welchen Sie ebenfalls über die Energieklassen ablesen können.

  5. Lautstärke

    Eigentlich möchten Sie nur Ihre Klimaanlage einschalten und danach die angenehme Kühle genießen, doch das ist nicht bei allen Geräten realisierbar. Bei einigen Geräten ist die Lautstärke enorm hoch, was auf Dauer sehr störend wirken kann. Gerade mobile Klimaanlagen, vorrangig einteilige Modelle, sind sehr laut. Der Grund ist, dass die gesamte Technik in einem Gerät sitzt. Leicht kann hier ein Geräuschpegel von 70 bis 75 Dezibel erreicht werden. Das ist beinah unerträglich, wenn Sie zum Beispiel schlafen wollen. Zum Glück gibt es auch Geräte, die deutlich leiser sind. Erwähnt werden muss aber, dass es keine Klimaanlagen gibt, welche vollkommen still sind. Gute Geräte liegen bei etwa 20 Dezibel, wie Splitanlagen. Sie bemerken bei der Suche nach der perfekten Klimaanlage schnell, dass die leisesten Modelle auch direkt mehr kosten. Überlegen Sie sich also, ob eine geringe Lautstärke wirklich notwendig ist. Manchmal können Sie über eine hohe Lautstärke auch hinwegsehen.

  6. Programmierbarkeit

    Ganz einfache Geräte haben allein eine Funktion: Ein- und Ausschalten. Besser ist aber, wenn mehrere Funktionen geboten werden. In erster Linie muss das Temperaturmanagement vorhanden sein. Das heißt, Sie bestimmen, wie kalt es in Ihrem Raum werden soll. Entweder ist das direkt über das Gerät oder eine Steuereinheit möglich. Ihnen muss aber bewusst sein, dass die Temperatur nicht sofort erreicht werden kann. Natürlich muss die Klimaanlage den Raum zuerst herunterkühlen. Gut ist auch, wenn Sie einen Richtwert festlegen können, sodass sich die Klimaanlage selbst justiert. Das heißt, sollten beispielsweise 20 Grad überschritten werden, schaltet sich die Anlage ein. Wurden die 20 Grad erreicht, schaltet sich das Gerät wieder ab. So haben Sie deutlich weniger Arbeit. Außerdem sehr praktisch ist eine Zeitschaltuhr. Über jene können Sie einstellen, wann das Gerät mit seiner Arbeit beginnen soll. Beispielsweise rund eine halbe Stunde bevor Sie nach Hause kommen. So brüten Sie nicht noch etwas in der Hitze, sondern kommen in ein wohl temperiertes Heim. Ähnlich sieht es mit der Abschaltung der Anlage aus. Das ist hervorragend, wenn die Klimaanlage noch etwas laufen soll, während Sie schon schlafen. Nach zum Beispiel einer Stunde schaltet sie sich automatisch ab. Natürlich sollte eine gute Klimaanlage auch nicht zu viele Programme mitbringen, denn schnell verwirrt Sie das nur. Die von uns genannten Einstellungsmöglichkeiten sind mehr als genug.

  7. Funktionen

    Heute ist es schon lange nicht mehr so, dass eine Klimaanlage nur kühlen kann. Wir sind bereits darauf eingegangen, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten Sie haben. Ob Sie all diese Funktionen benötigen, bleibt schlussendlich Ihnen überlassen. Sehr beliebt sind Klimageräte, welche auch gleichzeitig erwärmen können. Insofern sind jene nicht nur im Sommer im Einsatz, sondern auch im Winter. Jetzt ist es aber umso wichtiger, dass die Klimaanlage nicht zu viel Energie verbraucht. Aber auch das Befeuchten/Entfeuchten von Räumlichkeiten ist sehr beliebt. Ein gutes Raumklima ist nämlich wichtig, denn jenes schlägt sich auf Ihre Stimmung nieder. Gerade im Sommer kann es sehr stickig in Ihrem Haus werden, weshalb die Entfeuchtung kleine Wunder bewirkt. Auch ein reiner Lüftungsmodus ist bei vielen Geräten zu finden. Insofern wird nicht effektiv gekühlt, sondern lediglich die Raumluft in Bewegung gebracht. Für nicht ganz so warme Tage reicht das meist aus. Sie entscheiden also, welche Funktionen Sie benötigen/wünschen und welche nicht. Schauen Sie sich einfach einmal um und schnell können Sie die Geräte aussortieren.

    (grün) Fernsteuerung: Eine große Hilfe bei der Bedienung einer Klimaanlage ist eine Fernsteuerung. So ist es nicht notwendig, dass Sie immer zur Klimaanlage oder dem Steuerboard gehen, sondern ein Klick auf der Fernbedienung reicht aus. Dadurch sparen Sie sich viel Arbeit und können es sich gemütlich machen.

  8. Maße

    Die Maße sind nicht immer wichtig, zum Beispiel bei einem Neubau. Nun können Sie genau darauf eingehen, wie viel Platz Ihre Klimaanlage benötigt und dementsprechend planen. Möchten Sie das Gerät aber nachrüsten, dann müssen Sie einen Blick auf die Maße werfen. Klimaanlagen gibt es in beinah jeder Abmessung, die Sie sich vorstellen können. Manchmal kleiner, manchmal größer, doch immer passend für Ihr Zuhause. Sollten Sie einen Platz für das Klimagerät auserkoren haben, messen Sie ihn genau aus. Ansonsten könnte es passieren, dass Sie ein Gerät kaufen, welches am Ende gar nicht passt. Das müssen Sie natürlich vermeiden.

  9. Hersteller

    Es ist ein großer Fehler, wenn Sie sich allein auf die technischen Daten versteifen. Auch der Hersteller sagt viel darüber aus, ob ein Gerät gut ist oder nicht. Stellen Sie sich dafür folgende Situation vor: Sie haben eine teure Klimaanlage gekauft und in den ersten Jahren lief sie vollkommen fehlerfrei, doch plötzlich tut sich nichts mehr. Sie geht nicht mehr an, weshalb Sie nun Hilfe brauchen. Haben Sie sich für den falschen Hersteller entschieden, wird er sie abweisen. Meist bieten solche Firmen nur die gesetzliche Gewährleistung über zwei Jahre an. Danach haben Sie keine Möglichkeit mehr, irgendwas vom Hersteller zu verlangen, zumindest kostenlos. Das ist natürlich sehr ärgerlich, denn einfach eine neue Klimaanlage kaufen können Sie nicht. Aus diesen und vielen weiteren Gründen ist es essenziell, dass Sie sich mit dem Hersteller hinter dem Produkt beschäftigen. Im besten Fall suchen Sie nach der offiziellen Webseite des Herstellers und schauen, was dieser zu bieten hat. Zum Beispiel zahlreiche Referenzen, eine ausgearbeitete Garantie oder ähnliches. Auch ein guter Indikator sind Kundenbewertungen. Über jene lesen Sie schnell ab, was der Hersteller gut macht oder wo er Schwächen zeigt. Lesen Sie sich dabei sowohl die positiven als auch negativen Einträge durch. So erhalten Sie ein breites Spektrum davon, was Ihnen der Hersteller bietet. Entscheiden Sie sich nur für einen Hersteller, der Sie positiv beeindruckt.

  10. Budget

    Wie viel Geld können Sie für die Klimaanlage ausgeben? Eine wichtige Frage, denn nach oben gibt es beinah keine Grenzen. So können Sie schon Geräte für bis zu 100 Euro kaufen, doch auch für 1.000 Euro. Es hängt also von Ihrem Budget ab, wie viel Sie für Ihre Klimaanlage investieren möchten. Das Budget sollte sich vor allem darauf beziehen, wie oft Sie die Anlage in Zukunft einsetzen wollen. Kommt sie nur wenige Male im Jahr zum Einsatz, wie zu speziellen Veranstaltungen, dann müssen Sie keine 600 Euro auf den Tisch legen. Soll sie aber den gesamten Sommer über laufen, dann ist eine höhere Investition vielleicht sinnvoll. Wir müssen aber erwähnen, dass teure Geräte nicht gleich besser sind als die günstigen Vertreter. In allen Preiskategorien gibt es hervorragende Angebote, die genau das tun, was sie sollen. Der beste Weg zu einer guten Klimaanlage ist deshalb, dass Sie sich zunächst nicht mit dem Preis beschäftigen. Schauen Sie sich die anderen Punkte an, welche später darüber entscheiden, ob es ein gutes oder schlechtes Gerät ist.

Eine Klimaanlage für Ihr Fahrzeug

Nicht nur in Ihren vier Wänden kann die Hitze unerträglich werden, sondern auch im Auto. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Urlaub geplant und müssen gemeinsam mit der gesamten Familie für drei Stunden im Auto fahren. Auch noch auf der freien Autobahn, wo nicht ein Baum Schatten spendet. Dadurch heizt sich Ihr Auto immer mehr auf und Sie sind froh, wenn Sie endlich ankommen. So unangenehm muss die Fahrt nicht sein, denn ein Klimagerät sorgt für eine Abkühlung. Jetzt stellen Sie sich aber die Frage, weshalb Sie Geld für eine Klimaanlage ausgeben sollen, wenn Sie doch auch einfach alle Fenster öffnen können. Wir zeigen Ihnen, weshalb ein offenes Fenster die falsche Wahl ist.

Warum nicht das Fenster öffnen?

Im Grunde haben Sie doch eine eingebaute Klimaanlage in Form von Fenstern direkt in Ihrem Auto. Einfach Fenster auf, losfahren und die kalte Fahrtluft weht Ihnen entgegen. Dennoch raten wir Ihnen dazu, dass Sie Ihre Fenster im Sommer lieber geschlossen halten. Das hat unterschiedliche Gründe, angefangen damit, dass Sie deutlich mehr Kraftstoff verbrauchen, wenn Sie Ihre Fenster öffnen. Die Ursache ist, dass ein höherer Widerstand besteht und das Fahrzeug somit mehr Benzin verbrauchen muss, um die Geschwindigkeit zu halten. Fahren Sie also über 70 km/h, sollten Sie immer die Fenster schließen. Gewiss ist auch ein Klimagerät nicht kostenlos und verbraucht Kraftstoff, doch im Vergleich zum Fenster gerade einmal 0,2 Liter auf 100 Kilometer. Beim offenen Fenster beginnt der Kraftstoffverbrauch bei etwa 0,5 Litern pro 100 Kilometer. Sie sparen also auf lange Sicht viel Geld. Ein weiterer Grund für die Klimaanlage statt dem Fenster ist, dass Sie deutlich schneller für eine Abkühlung sorgen können. Gewiss ist die kühle Luft im Gesicht oder auf der Haut mehr als angenehm, doch sobald Sie die Fenster wieder zumachen, ist es im Auto immer noch warm. Anders bei der Klimaanlage, denn jene reduziert dauerhaft die Temperatur im Fahrzeug.

Tipp:
Wir empfehlen, dass Sie nicht sofort die Klimaanlage einschalten. Deutlich effektiver ist, wenn Sie für eine kurze Zeit mit geöffneten Fenstern fahren. Dadurch wird die „Haupthitze“ bereits nach draußen geleitet. Danach schließen Sie die Fenster und das Klimagerät kann den Rest erledigen. Immerhin ist es ein großer Unterschied, ob die Klimaanlage von 45 Grad herunterkühlen muss, oder nur von etwa 27 Grad.

In Hinblick auf die Sicherheit überzeugt die Klimaanlage ebenso. Gerade für Kleinkinder oder auch Haustiere kann ein offenes Fenster mehr als gefährlich sein. Nur eine Sekunde nicht aufgepasst und Ihr Kind hat sich abgeschnallt und fällt aus dem Fenster, weil es seinen Kopf in den Wind halten wollte. Gewiss gibt es Fahrzeuge, welche eine Kindersicherung in Hinblick auf die Fenster bieten. Insofern können sie nur bis zu einem bestimmten Punkt geöffnet werden. Das ist aber unangenehm für Ihr Kind, denn so erhält es nicht genug kühle Luft. Die Zugluft an sich kann aber auch gefährlich sein. Auf Dauer kann jene nämlich zu Hornhautentzündung am Auge führen. Das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch Erwachsene sowie Haustiere. Deshalb sollten Sie die direkte Luftzufuhr lieber vermeiden und auf eine Klimaanlage umsteigen.

Temperatur:
An heißen Tagen ist es angenehm, wenn es im Auto herrlich kalt ist. Das kann aber auch gefährlich sein, besonders für Menschen mit einem schwachen Kreislauf. Stellen Sie sich vor, Sie steigen aus Ihrem angenehm 20 Grad kühlen Auto aus und gehen an die frische Luft, wo es aktuell 37 Grad heiß ist. Das ist ein kleiner Schock für den Körper und kann zu Kreislaufproblemen führen. Drehen Sie die Klimaanlage deshalb nie zu weit auf, sondern nur bis zu einem relativ angenehmen Klima. Das tut auch Ihrem Körper gut.

Wann verbrauchen Sie am meisten Kraftstoff?

Die verschiedenen Möglichkeiten

  • Klimaanlage an und Fenster offen
  • In einem solchen Fall verbrauchen Sie am meisten Kraftstoff, weswegen Sie das vermeiden sollten. Weshalb das so ist? Die Klimaanlage kühlt, während von außen immer wieder warme Luft nachströmt. Insofern muss die Klimaanlage noch mehr arbeiten, um die Temperatur herunterzukühlen. Außerdem ist es ein unnötiger Luftwiderstand bei der Fahrt.
  • Fenster offen, Klimaanlage aus
  • Der Fahrtwind ist relativ erfrischend, doch auf Dauer nimmt die Temperatur im Wagen nicht ab. Außerdem steigt der Kraftstoffverbrauch, wenn alle Fenster geöffnet sind. Eine besonders schlechte Idee ist ein offenes Fenster im Stadtverkehr. Nun verbrauchen Sie nämlich nicht nur viel Benzin, sondern zugleich bleibt auch die Abkühlung aus. Immerhin ist das Fahrzeug nicht schnell genug für angenehmen Fahrtwind.
  • Klimaanlage an, Fenster zu
  • Die beste Lösung ist, wenn Sie Ihre Klimaanlage einschalten und die Fenster schließen. Dadurch erhalten Sie nicht nur eine erfrischende Abkühlung, sondern sparen auch noch Kraftstoff. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie Ihr Klimagerät optimal einstellen. Also weder zu kalt noch zu warm.

Die verschiedenen Klimageräte fürs Auto

Selbstverständlich können Sie in Ihrem Fahrzeug nicht einfach eine herkömmliche Klimaanlage benutzen, sondern es gibt spezielle Geräte, welche auf die Nutzung in Fahrzeugen ausgelegt sind. Bevor Sie sich also für eine Klimaanlage für Ihr Auto entscheiden, prüfen Sie, ob Sie jene auch einbauen und anschließend nutzen können. Ansonsten würden Sie nur viel Geld ausgeben. Möchten Sie nicht direkt eine Klimaanlage einbauen lassen, gibt es folgende Alternativen.

12-Volt-Klimaanlage

Ein wahrer Klassiker sind 12-Volt-Klimaanlagen, die, wie der Name bereits vermuten lässt, über einen 12-Volt-Anschluss betrieben werden. Typisch für solche Geräte ist, dass ein zusätzlicher Wassertank benötigt wird. Er ist im Gerät verbaut und unterstützt anschließend den Kühlvorgang. Praktisch ist, dass Sie eine 12-Volt-Klimaanlage im Grunde in jedem Auto nachrüsten können. Sie benötigen bloß einen Zigarettenanzünder und schon kann das kompakte Gerät mit seiner Arbeit beginnen. Es ist aber nicht so effizient wie eine klassische, eingebaute Klimaanlage.

Ventilationskühlung

Eine andere Form ist eine Ventilationskühlung, welche ebenfalls über den Zigarettenanzünder betrieben wird. Sie bietet eine ordentliche Leistung, wobei es keine direkte Klimaanlage ist. Es handelt sich sehr viel mehr um einen Ventilator für Ihr Automobil. Dahingehend ist die Effektivität eingeschränkt, da die Luft nicht aktiv heruntergekühlt, sondern nur bewegt wird.

Akku-Klimagerät

Einige mobile Klimaanlagen werden per Akku betrieben, was den Vorteil hat, dass Sie jene auch nutzen können, wenn Sie keinen Zigarettenanzünder haben. Außerdem können Sie ein Akku-Klimagerät unabhängig vom Auto-Stromnetz verwenden. Leider sind solche Geräte oftmals ein wenig größer und nicht ganz so leicht im Fahrzeug unterzubringen. Haben Sie aber erst einmal ein passendes Plätzchen gefunden, kann ein Akku-Klimagerät eine gute Leistung bieten. Zumindest, bis der Akku wieder aufgeladen werden muss.

All die genannten Optionen sind natürlich nicht mit einer richtigen Autoklimaanlage vergleichbar, jedoch deutlich günstiger. Besonders, wenn Sie keine Klimaanlage einbauen lassen können, ist eine solche Alternative der richtige Weg. Falls Sie sich aber eine richtige Klimaanlage wünschen, sollten Sie immer den Weg zu einem Fachmann antreten. Sie können das Klimagerät nämlich nicht einfach nachrüsten, sondern den Einbau muss ein Profi übernehmen. Dabei müssen Sie sich aber bewusst sein, dass eine „echte“ Klimaanlage kein Schnäppchen ist. Die oben genannten Produkte sind deutlich günstiger und von daher auch eine bessere Wahl.

Ihr Klimagerät reinigen
Es ist unwichtig, ob Sie sich für eine Heim- oder Fahrzeugklimaanlage entschieden haben, denn beide Arten müssen Sie von Zeit zu Zeit reinigen. Vorrangig Geräte, welche mit einer Wasserkühlung arbeiten, müssen besonders gepflegt werden. Um zu wissen, was Sie tun müssen, werfen Sie einen Blick in die mitgelieferte Anleitung. Auf keinen Fall sollte jene sofort im Müll landen, denn auch bei Problemen kann Ihnen die Bedienungsanleitung weiterhelfen. In der Anleitung lesen Sie nach, welche Schritte Sie für die Reinigung durchführen müssen. Je nach Gerät und Hersteller können sie sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb es uns unmöglich ist, alle einzelnen Punkte abzudecken. Sollten Sie in der Gebrauchsanweisung keine Anleitung zur Reinigung finden, geben Sie das exakte Modell inklusive des Worts „Reinigung“ in eine Suchmaschine ein. Nun werden Ihnen etliche Ergebnisse angezeigt. Entweder direkt vom Hersteller oder auch anderen Kunden, die Sie durch die Reinigung begleiten. Die Reinigung sollten Sie dabei nicht zu lange schleifen lassen, denn je mehr das Gerät verschmutzt, desto stärker nimmt die Leistung ab. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem Totalausfall kommen.

Außen:
Bei der Reinigung Ihres Klimageräts dürfen Sie nicht nur an die innenliegende Technik denken, sondern auch an die Außenhülle. Zwar ist hier die Reinigung nicht ganz so wichtig, doch eine gut gepflegte Klimaanlage bleibt Ihnen länger erhalten. Die Außenreinigung gestaltet sich bei den meisten Geräten relativ einfach. Sie benötigen oftmals nur einen angefeuchteten Lappen und schon können Sie alles von außen abwischen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die empfindliche Technik läuft.

Einige abschließende Worte

Denken Sie noch heute, dass Sie auf eine Klimaanlage verzichten können, ist das in einigen Jahren vielleicht nicht mehr so. Die Sommer werden immer heißer und Sie wünschen sich einfach eine Abkühlung. Ob Sie sich dabei für mobile oder fest installierte Klimageräte entscheiden, bleibt am Ende des Tages Ihnen überlassen. Alle Arten haben ihre Vor- und Nachteile, weshalb Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen entscheiden müssen. Wir legen Ihnen ans Herz, dass Sie sich einmal in unserem Test umschauen. Wir haben die besten Modelle zusammengefasst, von denen auch andere Kunden überzeugt waren. Dennoch gilt, dass Sie Ihre eigenen Ansprüche niemals außer Acht lassen dürfen. Zu schnell greifen Sie zu einem hervorragenden Gerät, welches aber nicht zu Ihrer Situation passt. Beachten Sie deshalb die zehn Punkte, die wir Ihnen aufgezählt haben. So finden Sie mit Sicherheit eine Klimaanlage, die Ihr zu Hause etwas kühler gestalten wird. Dasselbe gilt natürlich auch für Klimagerät für Fahrzeuge.

Letzte Aktualisierung am 10.10.2020 um 06:15 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Produkt Advertising API